„Goodbye Deutschland“-Auswanderer plötzlich gestorben

Er flog nur kurz in die Heimat und kehrte nicht mehr zurück. Sein Tod trifft alle „Goodbye Deutschland“-Fans wie ein Schock. Doch besonders seine Ehefrau Birgit (58) kann diesen plötzlichen Verlust kaum aushalten. Norbert Bebensee ist tot. Er wurde 67 Jahre alt.

Auf der Website des gemeinsamen Cafés auf Gran Canaria steht die traurige Nachricht bei drei Fotos von dem Schleswig-Holsteiner. „Die Liebe meines Lebens…wie soll ich nur ohne dich weiter machen….ich liebe dich“, schrieb seine Ehefrau Birgit Bebensee.

„Sein Herz hat einfach aufgehört zu schlagen“, berichtet die Witwe, die noch gar nicht fassen kann, was passiert ist. „Der Arzt hat ihn noch untersucht und gesagt, Norbert kann noch 100 Jahre alt werden“, erklärte Birgit im Interview mit der „Bild“-Zeitung.

Zum Zeitpunkt seines Todes befand Norbert sich in seiner Heimatstadt Bad Schwartau. Er hatte sich vor wenigen Tagen einer Leistenbruch-OP unterzogen und war am Montagmorgen noch ärztlich betreut worden.

Wie Birgit erzählt, gab es keinen Grund mit seinem Ableben zu rechnen. Der 67-Jährige habe keine Vorerkrankungen gehabt. Anfang der Woche habe er sich mit seiner Schwester zu einem Kaffee getroffen. Dann sei ihm plötzlich schlecht geworden – so schlecht, dass die Schwester den Notdienst rief. Norbert wurde ins Krankenhaus gebracht und starb dort. Die genaue Todesursache ist nicht bekannt.

Birgit war 28 Jahre mit ihm verheiratet. „Wir hätten nächsten Monat unseren Hochzeitstag gefeiert, und Norbert hätte am 15. Juni seinen 68. Geburtstag gehabt. Er hat sich so gefreut“, hadert die 58-Jährige mit dem Schicksal.

Brigit hatte auf Gran Canaria auf seine Rückkehr gewartet. Sie will ihren Mann auch in seine Wahlheimat zurückholen. Norbert soll auf Gran Canaria beerdigt werden.

Norbert Bebensee und seine Frau gehören zu den bekanntesten Auswanderern der Vox-Show „Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“. Seit mehr als zehn Jahren sind sie dabei. Unter Fußball-Fans war Norbert schon zuvor kein Unbekannter. Er spielte für mehrere, deutsche Vereine in der Profiliga, darunter Hannover 96.

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