Ashton Kutcher setzt Statement und bricht in Tränen aus

Heidi Klum blamierte sich bereits mit diesem heiklen Thema. Schauspieler Ashton Kutcher („Two and a Half Men“) erklärt, was die Model-Mama falsch gemacht hat und bricht dabei sogar in Tränen aus.

Ashton Kutcher (42) schließt sich wie viele andere Prominente der Bewegung „Black Lives Matter“ (sinngemäß übersetzt: „Leben von Schwarzen zählen“) an und stellt sich damit öffentlich gegen Rassismus. Die Bewegung gedenkt dem Afroamerikaner George Floyd, der in Folge eines brutalen Übergriffs der Polizei in Minneapolis (USA) ums Leben kam. Mittlerweile entwickelten sich daraus heftige Straßengefechte in vielen Städten in den USA.

Kutcher hatte zunächst seine Profile in sozialen Netzwerken geschwärzt und erklärte nun in einem emotionales Video, warum die Bewegung „Black Lives Matter“ (BLM) und nicht „All Lives Matter“ („Alle Leben Zählen“, ALM) heißt. Als er zum Punkt kommt, schluckt der Schauspieler schwer und sagt schließlich mit gebrochener Stimme und tränenroten Augen: „Für manche Menschen zählen Leben von Schwarzen überhaupt nicht.“

Auch unser Topmodel Heidi Klum, die ja in den USA lebt und selbst Kinder von einem Afroamerikaner hat, wollte vor fünf Tagen ihre Anteilnahme zum Ausdruck bringen und postete ein Foto der verschiedenfarbigen Hände in ihrer Familie.

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Unity in diversity #L❤️VE

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Sie schrieb zunächst: „All Lives Matter“ zu dem Symbolbild und wurde harsch dafür kritisiert. Heidi änderte den Post schließlich in „Unity in diversity #L❤️VE“. Am Dienstag, genau eine Woche nach Floyds Tod, setzte auch sie ein schwarzes Bild, das für die Bewegung „Black Lives Matter“ steht.

Eigentlich richtet Kutcher die Worte nicht wirklich an Heidi Klum, sondern an seine eigenen Follower. In dem Video erklärt er, dass ihm „All Lives Matter“ in sozialen Netzwerken immer wieder als Antwort auf seine „Black Lives Matter“-Aktionen entgegnet wurde. Deswegen beendet der Schauspieler sein Statement mit der Erklärung: „Auch wenn du beste Absichten hast, wenn du sagst ‚Alle Leben zählen‘, denk daran: Für manche Menschen zählen Leben von Schwarzen überhaupt nicht.“