Fußball-Nationalspieler stirbt nach tragischem Auto-Unfall

Die weltweite Fußballwelt trauert um eine echte Legende: Der kolumbianische Nationalkicker Freddy Rincón wurde bei einem Verkehrsunfall in Cali so schwer am Kopf verletzt, dass er trotz einer dreistündigen und sehr aufwändigen Operation und anschließender intensivmedizinischer Versorgung nur wenig später, am 13. April, starb.
Doch wie kam es zu dem Unfall, der dem 55-Jährigen am Ende sein Leben kosten sollte? Sein Wagen war mit einem Bus zusammengestoßen. Der Aufprall soll so schwer gewesen sein, dass Rincóns Kopf schwerste Schäden erlitt. Wer Schuld an diesem Unfall hatte, ist bislang noch unklar.


Nach Bekanntwerden des Unfalls waren zahlreiche Menschen einfach nur geschockt. Unter anderem Calis Bürgermeister schrieb auf seinem Social Media Profil: „Ganz Cali sendet all seinen Glauben und seine Energie für Deine baldige Genesung.“ Das Rincón wenig später seinen Verletzungen erlag, wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Auch sein früherer Verein Real Madrid äußerte sich in einem Tweet kurz nach dem Zusammenprall: „Der Real Madrid C.F. spricht Freddy Rincón nach dem Unfall, in den er heute verwickelt war, seine ganze Kraft und Zuneigung aus. Wir senden unsere Ermutigung und hoffen, dass er diesen schwierigen Moment so schnell wie möglich überwindet.“
All die gut gemeinten Genesungswünsche nutzten dem 55-Jährigen am Ende leider gar nichts. Die Trauer ist entsprechend groß.


Rincón gehörte mit Carlos Valderrama und Faustino Asprilla zu der Generation herausragender Spieler, die sich dreimal hintereinander – 1990, 1994 und 1998 – für eine Weltmeisterschaft qualifizierte.

Berühmt wurde vor allem ein Treffer des Mittelfeldspielers bei der WM in Italien 1990 im Gruppenspiel gegen den späteren Weltmeister Deutschland. In der Nachspielzeit schoss Rincón den Ball zwischen den Beinen von Torwart Bodo Illgner hindurch ins Tor und erzielte damit das 1:1. Nur Dank dieses Treffers kam Kolumbien damals weiter.

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