Friede, Freude, Eierkuchen ? Die Sissi-Filme lösten viel Frust aus

Auch das gehört zu Weihnachten wie Tannenbaum, Gans und Geschenke – die Sissi-Filme. Denn jedes Jahr versetzen einen Sissi und Franzl in rührende Stimmung- doch der Schein trügt.

Die herzallerliebste Romanze zwischen der blutjungen Elisabeth von Bayern und dem schicken Kaiser von Österreich, Franz, steckt nun fast alle an. Neben „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist die Sissi-Trilogie der beliebteste Film an Weihnachten.

Dabei kam es zu einigen Skandalen rund um den Film. Zum einen entspricht der Film überhaupt nicht der wahren Geschichte von Sissi – eigentlich Sisi – und dem Kaiser Franz. „Die Filme“, so die Mittelbayerische Zeitung vom 14.12.2012, „haben Kaiserin Elisabeth zum Mythos werden lassen. Mit der Wirklichkeit haben sie fast nie etwas zu tun“.

Auch die Schauspieler hatten zu kämpfen. Peter Weck erklärte in einem Interview mit der Bild, dass er und die Kollegen keinen Cent nach den Dreharbeiten bekommen hatten. Sie mussten lange auf ihr Geld warten. Mit dem Gehalt konnte der Schauspieler dann endlich seinen Traum erfüllen, er finanzierte sein erstes Auto damit.

Romy Schneider litt ihr Leben lang an dem Image. In einem späteren Interview erklärte sie: „das pappt mein Leben lang wie Grießbrei an mir“.