Franziska Giffey: „Notfalls sollen auch Corona-Infizierte zur Arbeit kommen!“

Dass ein Mensch so abgebrüht sein kann, damit hätte man wohl kaum gerechnet. Doch Franziska Giffey (SPD) beweist, dass es möglich ist. Die seit kurzem regierende Bürgermeisterin Berlins sieht die explodierenden Zahlen des Coronavirus in Deutschland nicht als unbedingte Bedrohung. Ganz im Gegenteil. In einem Interview gab sie jetzt sogar an, dass infizierte Menschen, die „keinerlei Symptome haben, in bestimmten Bereichen im Ausnahmefall weiter zur Arbeit kommen“ sollen.

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Das Ansteckungsrisiko bewertet sie auf Nachfragen eher gering, denn immerhin seien die meisten Menschen mittlerweile ja geimpft. „Wir erleben, dass immer mehr Menschen, die geimpft sind, dennoch erkranken, aber mit sehr milden Verläufen oder ganz und gar ohne Symptome. Diese Menschen könnten in einigen Bereichen dennoch arbeiten gehen. Eine solche Arbeitsquarantäne kann natürlich nur unter strengen Schutzmaßnahmen umgesetzt werden: Wer im Wasserwerk allein eine Maschine bedient, wer bei der Feuerwehr einen Brand löscht, kann das auch ohne größere Probleme mit symp¬tom¬freier Corona-Infektion tun. Anders sieht es bei Menschen aus, die im Krankenhaus oder in der Pflege mit Patienten zu tun haben.“

Die gerade erst vor sechs Wochen ins Amt gehobene Bürgermeisterin meint das also tatsächlich ernst. Aktuell gäbe es in Deutschland einen Personalausfall von durchschnittlich 15 Prozent. Dies sei zwar mit teilweisen Umorganisationen machbar, auf Dauer stelle das die meisten Unternehmen aber natürlich vor eine große Problematik. Das größere Problem sieht Giffey daher in dem Ausfall der Arbeitskraft und nicht in den riesigen Infektionszahlen, die wir in Deutschland aktuell haben.

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Ob es den Menschen und Unternehmen allerdings hilft, wenn infiziertes Personal weiterarbeitet, bleibt erst einmal dahingestellt. Wie die Strategie der Politik künftig aussieht, dürften wir schon in den kommenden Wochen sehen.

2 Kommentare

  1. ja – ja – für zu arbeiten ist der Deutsche Michel immer gut, ansonsten so gut wie es geht wegsprerren bzw. einsperren und alles verbieten.
    Ich freue mich schon drauf, wenn meine Generation – die Babyboomer – alle in Rente sind, dann gehen denen mal die Augen auf………………lach

  2. Zu „May“: …dann gehen vielmehr der Babyboomer-Generation die Augen ZU, denn dann ist keiner mehr da der arbeitet, und die Rente für die Babyboomer zahlt.

    Grundsätzlich wäre der Vorschlag von Frau Giffey nicht schlecht. Aber dann müsste die Weiterarbeits-Regelung für alle Berufsbereiche gültig sein (mit Ausnahme der Gesundheits-Pflege-Berufe mit direktem Patientenkontakt).
    Immunität durch flächendeckende Infektion, wäre dann die Devise. Und wir könnten endlich dieses Coronagedöns hinter uns lassen. Andere Länder halten das bereits so.

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