Ex-Ösi-Kanzler Kurz geht in die USA

Damit hätte nach seinem Rücktritt wohl niemand gerechnet: Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz wird seinen Lebensmittelpunkt wohl in die USA verlegen. Wie Österreichische Medien berichten, soll er einen Vertrag in der amerikanischen Privatwirtschaft unterzeichnet haben. Laut Experten soll er künftig ein stattliches Vermögen von einer halben Millionen Euro jährlich verdienen.

Doch was für ein neuer Job in den USA soll das eigentlich sein? Wie die „Krone Zeitung“ wissen möchte, handele es sich dabei um einen Managerjob im Silicon Valley. In der Region südlich von San Francisco sitzen viele große Hightech-, IT- und Internetfirmen.

Zu den Gerüchten äußerte sich der ehemalige Politiker jedoch nicht. Was auffällt: Auf Twitter wünschte er seinen Followern zuletzt noch Frohe Weihnachten: Und das auf Englisch! Untypisch! Hier hieß es: „Merry #Christmas, relaxing holidays and a happy New Year to you all!“ – auf deutsch: „Frohe #Weihnachten, entspannte Feiertage und ein frohes neues Jahr euch allen!“


Wie die berichtenden Medien auch zu wissen scheinen, soll Kurz künftig mit seiner Partnerin Susanne Thier und dem gemeinsam Sohn Konstantin zwischen Österreich und Amerika pendeln wollen.

Im Oktober diesen Jahres war Kurz nach massiven Korruptionsvorwürfen als Bundeskanzler Österreichs zurückgetreten. Er und einige seiner engsten politischen Mitstreiter sollen mithilfe von Steuergeldern geschönte Umfragen in Auftrag gegeben haben, um so seinen Weg ins Kanzleramt zu ebnen.

Die Vorwürfe allerdings bestritt er bis zuletzt. Nach seinem Rücktritt blieb er zunächst Chef der konservativen ÖVP. Im Dezember dann kündigte er aber abrupt seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern an.


Der Grund? Die Geburt seines Sohnes habe seine Perspektive geändert, sagte er, und schloss eine Rückkehr in die Politik aus. Kurz stand zehn Jahre im Rampenlicht, als Staatssekretär, Außenminister und schließlich dann als Kanzler Österreichs

4 Kommentare

  1. Er ist klug. Das muss er sich in Österreich nicht bieten lassen.
    Wie auch Deutschland, so verliert jetzt auch Österreich seine besten Leute ans Ausland…

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.