Ex-First Lady Michelle Obama schwer krank

2020 war für die meisten Menschen ein wirklich schweres Jahr. Besonders schwer aber war es für die ehemalige First Lady der USA: Michelle Obama. Die nämlich erkrankte in Folge der vielen Nebeneffekte der Pandemie an einer Depression. Über dieses Drama, welches sie selbst eigentlich gar nicht wirklich überraschte, berichtet sie nun erstmals öffentlich.
„Das war während einer Zeit, in der viele schwierige Dinge passierten“, erläutert sie. „Da war das anhaltende Ermorden von afroamerikanischen Männern durch die Polizei. Allein dieses Video von George Floyd zu sehen, diese acht Minuten zu erleben. Das ist viel, womit man fertig werden muss. Ganz zu schweigen davon, dass man sich mitten in einer Quarantäne befand“, erklärt sie und lässt damit auch ihr Jahr 2020 noch einmal vor ihrem inneren Auge ablaufen.


Das Auftreten von Depressionen sei in Zeiten wie diesen „verständlich“, meint die gelernte Juristin. Doch sie habe sich selbst erst darüber klar werden müssen, was sie durchmachte. Von Anfang an eindeutig war ihr das wohl nicht. „Weil wir oftmals denken, diesen Teil von uns verstecken zu müssen. Dass wir immer obenauf sein und so tun müssten, als ob wir nicht unterhalb der Wasseroberfläche paddeln wie verrückt.“

Mittlerweile geht es der Ehefrau von Ex-Präsident Barack Obama aber wieder besser. Sie sei nun auch gegen das Coronavirus geimpft und empfindet dadurch auch wieder ein bisschen mehr Frieden und ein bisschen weniger Angst. Es ist das berühmte „Licht am Ende des Tunnels“, welches ihr nach einem wirklich harten Jahr wieder Mut verleiht.


Ihren Töchtern habe sie während dieser Zeit auch eines der Dinge verraten, die sie schon immer haben durchhalten lassen: „Die Tatsache, dass ich alt genug bin, um zu wissen, dass die Dinge wieder besser werden.“ Das nennt man dann wohl Hoffnung und davon benötigt man in Zeiten wie diesen besonders viel um nicht ebenfalls psychisch krank zu werden.

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