Ex-BVB-Profi verletzt bei Anschlag auf Mannschaftsbus

Der ehemalige BVB-Spieler Julian Weigl musste ins Krankenhaus gebracht werden, weil er bei einem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Benfica in Lissabon verletzt wurde.

Unbekannte Chaoten warfen Steine auf den Mannschaftsbus von Benfica. Mindestens ein Stein ging durch die Scheiben vor Julian Weigl und Mitspieler Andrija Zivkovic. Beide wurden „zur Beobachtung ins Krankenhaus da Luz gebracht, nachdem sie von Splittern getroffen worden waren“, teilte der Club Benfica mit. Die Mannschaft hatte zuvor gegen Tondela ein 0:0 erzielt und damit den Sprung an die Tabellenspitze der portugiesischen Liga NOS geschafft.

Wer die Steine geworfen hat und warum, ist noch völlig unbekannt. Die Polizei ermittelt. Weigls ehemalige Kollegen von Borussia Dortmund teilten ihre Besorgnis via Twitter mit und wünschten ihrem Ex-Mitspieler „Gute Besserung“.

Weigl meldete sich inzwischen auf Instagram zu Wort und versicherte: „Ich bin okay, wir hatten Glück.“ Seine Worte lassen vermuten, dass er die Attentäter in den eigenen Fanreihen vermutet. Über den Anschlag schreibt Weigl: „Da wurde eine Grenze überschritten. Steine zu werfen, ohne darüber nachzudenken, dass jemand verletzt werden könnte? Das sind nicht die wahren Benfica-Fans!“

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Es ist das zweite Attentat in Weigls Karriere. Bereits 2017 war der Fußballer dabei als ein Bombenattentat auch den BVB verübt worden war. Der 24-Jährige spielte bis zum vergangenen Sommer noch für die Westfalen. Weigl wollte seine Karriere schon lange auf internationaler Eben ausbauen. „Ich hab gespürt: Ich brauche eine Veränderung. Im Winter zuvor hatte ich ein Angebot aus Paris, das ich gern annehmen wollte und um das ich auch gekämpft habe“, wird der Mittelfeldspieler von der „Welt“ zitiert. Paris St. Germain hatte ihm vor über einem Jahr ein Angebot gemacht. Doch damals verweigerte Borussia Dortmund mit Trainer Thomas Tuchel ihm den Wechsel. Weigl akzeptierte die Entscheidung und wartete, bis seine Chance gekommen war. Seit Anfang des Jahres ist er bei Benfica.