Erste Hinweise auf Absturzursache von Kobe Bryant

Basketball-Superstar Kobe Bryant (1978-2020) ist gestern bei einem Helikopter-Absturz gestorben. Nun sind die ersten Hinweise dazu bekannt, weshalb der Privat-Hubschrauber der NBA-Legende abstürzte. Ersten Berichten verschiedener Medien zufolge könnte der Unfall im Zusammenhang mit dichtem Nebel stehen. In der Region herrschten zum Zeitpunkt des Unfalls nämlich heftige Sichtbedingungen. Die Zeitung „Daily Mail“ berichtet aktuell, dass die Maschine vom Typ Sikorsky S-76 erstmals über dem Zoo von Los Angeles in Schwierigkeiten geraten war. Nur wenige Minuten später ging sie dann im Ort Calabasas zu Boden. Augenzeugen berichten, dass der Hubschrauber unmittelbar nach seinem Absturz Feuer fing.


Übrigens bestätigte auch das zuständige Polizei-Department mittlerweile, dass sogar eine Hubschrauber-Staffel zur gleichen Zeit nicht abgehoben ist, weil sie Wetterbedingungen so dramatisch waren: „Die Wetter-Situation war unterhalb unserer Minimum-Standards für das Fliegen.“

Aktuell werden die genauen Ursachen des Absturzes aber auch weiterhin auf Hochtouren untersucht. Wie auch feststeht, kontaktierte der Tower des Flughafens in Burbank die Piloten noch fünf Minuten vor dem Crash. Bei diesem Kontakt habe man den Piloten mitgeteilt, dass man zu niedrig für eine Radar-Unterstützung fliegen würde. Dies beweist ein Audio-Mitschnitt des Gesprächs, das den Medien vorliegt.
Einige andere Augenzeugen vom Unfallort berichteten stattdessen auch, dass der Helikopter keine hör- oder sichtbaren Beschädigungen gehabt hätte, bevor er zerschellte. Die Ermittlungen zu diesem Unfall gehen auch deswegen weiter.


Mit Bryant gemeinsam stürzten seine 13-jährige Tochter Gianna und weitere sieben Insassen ab und ließen allesamt ihr Leben.
Kobe Bryant war der wohl bekannteste NBA-Spieler. Er hinterlässt seine Ehefrau sowie drei weitere Töchter. Seine jüngste Tochter ist erst sieben Monate alt und muss nun ohne ihren Vater aufwachsen.