Erschütterndes Klitschko-Video aus Kiew aufgetaucht

Wladimir Klitschko (45) kämpft Seite an Seite mit seinem Bruder Vitali (50) um die Ukraine. Am Montag meldete er sich mit einem berührenden Video zu Wort. „Unsere Frauen, Kinder und ältere Menschen gehen durch die Hölle“, zitiert das Redaktionsnetzwerk Deutschland den ehemaligen Boxweltmeister im Schwergewicht.

Seit Tagen steht die Ukraine unter Beschuss. Bomben fallen und schwere Geschütze der russischen Armee marschieren ein. Inzwischen ist Fakt, dass neben militärischen Zielen auch immer wieder Zivilisten getroffen werden. Die Ukrainer wehren sich gegen die russische Belagerung. Doch es fehlt an allem.

Wladimir Klitschko wandte sich nun an die deutschsprachige Bevölkerung, um finanzielle Hilfen zu erbitten. „Wir brauchen jetzt Ihre Hilfe. Dringend“, sagt der jüngere Brüder des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko. Seine Ansage: „Bitte spendet, was ihr könnt. Spendet für den Frieden in der Ukraine und für den Frieden in Europa.“

Das Geld werde benötigt, um die Verteidigung des Landes und das Überleben der Bevölkerung zu sichern, so der ehemalige Boxweltmeister, der mit seinem Bruder und den Ukrainern in Kiew verbleibt, um sich den russischen Streitkräften entgegenzustellen. Er berichtet, dass die Menschen in der Hauptstadt mit allen Mitteln eine Belagerung durch russische Truppen zu verhindern versuchen. „Wir lieben unser Land und unsere Hauptstadt und werden bis zum letzten Atemzug stehen“, so Klitschko. In der gesamten Ukraine würde man für Europa gegen Putins Invasion kämpfen, „damit sie hier endet und nicht an euren Türen klopft“.

Wladimir Klitschko ist ein Weltstar, der nicht nur im Ring sondern auch in Hollywood Fuß gefasst hatte. Er könnte das Geschehen sicher und warm von Los Angeles aus verfolgen. Stattdessen hat er sich freiwillig dafür entschieden, neben seinem Bruder in Kiew gegen Putins Invasion zu kämpfen. Am Montag erklärte dieser, dass die russische Armee bislang noch nicht dort angekommen sei. „Die kommen, kämpfen und gehen zurück. Unsere Armee hat richtig starken Charakter gezeigt die letzten Tage“, so der 50-Jährige zur „Bild“-Zeitung. Auch er machte deutlich, dass Flucht für ihn keine Option sei. Vitalis Erklärung: „Wenn mein Land mein Leben braucht, muss ich mein Land verteidigen.“

Ein Kommentar

  1. Diese zwei Brüder sind nicht nur sehr mutig, sondern auch überaus sympatisch. Hut ab, kann ich nur sagen. Zwei tolle Menschen und so wie das ganze Volk, und sehr solidarisch. Wir alle wünschen dem ganzen Land Ukraine den Sieg und die Aufnahme in die EU und Nato.

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