Ernst August von Hannover: Deswegen verklagt er seinen Sohn

Aktuell verkauft Prinz Ernst August von Hannover seine Villa in Frankfurt. Der Erlös: Stolze 1,5 Millionen Euro. Und statt von dem Geld nach Verkauf eine Weltreise zu unternehmen, hat Ernst August schon andere, völlig absurde Pläne: Eine Klage gegen seinen eigenen Sohn soll es sein.

Die nämlich hat er auch schon bei einem Gericht in Hannover eingereicht. Der Streitwert: 5 Millionen Euro. Doch worum genau geht es eigentlich?

Der 64-Jährige hatte seinem Sohn 2004 die deutschen Besitztümer der Familie als sogenanntes Vorerbe überschrieben. Darunter fielen auch die Marienburg, das Gut Callenberg und das Fürstenhaus Herrenhausen.


Und obwohl zu den Schenkungen kein Bargeld gehörte, gab es offene Rechnung. Um diese zu begleichen, lies Ernst August Sohn Teile des Inventars der Marienburg versteigern: Für sage und schreibe 44 Millionen Euro. Zeitgleich gründete er auch noch eine Stiftung, um weitere Zuschüsse vom Staat zu erhalten.

Ein durchaus reicher Mann also, der Sohn von Ernst August. Seinem Vater, der alleine, krank und mit massiven Geldproblemen in Österreich weile, soll der Junior nicht ausgeholfen haben. Ernst August soll ihn sogar um Unterstützung gebeten haben. Diese jedoch habe er abgelehnt.


Und jetzt wird es wirklich kurios: Offenbar aus gekränktem Stolz und aus Rache, dass sein Sohn ihm von seinem Vorerbe nicht einen guten Batzen abgegeben habe, verklagt er ihn nun aufgrund einer wirren Verschwörungstheorie: So ist sich Ernst August sicher, dass sein Sohn Handlanger beauftragt habe, ihn mit Alkohol zu versorgen und ihn so zu den beiden letzten Gewalttaten verleitet zu haben. Wegen „großen Undanks“ fordert er sein gesamtes Erbe deswegen umgehend zurück.
Der Erbprinz allerdings ist sicher mehr als sicher und kontert: „Die Klage ist substanzlos und die Behauptungen sind falsch.“
Klingt wirklich nach einer großen Kränkung und nach dem greifen des beliebten „letzten Strohhalms“.

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