Epstein-Drama: Spur führt zu Exportschlager Heidi Klum

Die Spekulationen um Jeffrey Epstein reißen nicht ab. Jetzt soll sogar Heidi Klum in den Skandal um den Investmentbanker, der zahlreiche minderjährige Mädchen missbraucht haben soll, verwickelt sein.


Auf einem Foto von Heidis erster Halloweenparty im Jahr 2000 ist sie gemeinsam mit Prinz Andrew zu sehen. Er war damals als Gast bei Heidis Party und pflegte bekannterweise schon vor 20 Jahren eine Freundschaft zu Epstein. Andrew wird aktuell vorgeworfen, mit einem minderjährigen Epstein-Opfer (Virgina Roberts) Sex gehabt zu haben. Das Mädchen war damals gerade einmal 17 Jahre alt. Ein weiteres brisantes Detail kommt beim genauen Betrachten des Fotos ans Licht. Im Hintergrund ist neben Heidi und Andrew auch Ghislaine Maxwell zu sehen. Sie war die Vertraute und Handlangerin Epsteins. Sie soll ihm jahrelang dabei geholfen haben ein Netzwerk für Pädophile aufzubauen. Die Frage, die sich Ermittler und aufmerksame Verfolger des Skandals nun stellen: Hat Maxwell auch auf Heidi Klums erster Halloween Party nach jungen Mädchen gesucht und einen Auftrag ihres mittlerweile verstorbenen Chefs Epstein ausgeführt?


In dem gerade erschienenen Enthüllungsbuch „Dead Men Tell No Tales (zu dt.: Tote Männer erzählen keine Lügen) soll sich sogar die Präsidentin der Organisation „Innocence in Danger“, die sich gegen Kindesmissbrauch einsetzt, fordern, dass die Untersuchungen im Fall Epstein auf Deutschland ausgeweitet werden müssen. „Es gab mit Epstein befreundete deutsche Models, die in seinem Haus waren, die auf seine Partys gingen (…)“ heißt es in dem Buch.

Auf Anfragen der „Bild“-Zeitung äußerte sich nun auch Günther Klum, Heidis Vater, zu den Vorwürfen. Dieser sagt, dass er Heidi nie mit Epstein zusammen gesehen hätte und das ein Partybesuch ja auch nicht zwingend eine dicke Freundschaft bedeuten würde. Damit kann er natürlich recht haben.
Heidi selbst hat sich zu den Vorwürfen übrigens bisher nicht geäußert.