Entsetzliche Wahrheit hinter Tom Hanks-Film

„The Green Mile“ erschien vor mehr als 20 Jahren in den Kinos. Leider ist der Film in manchen Aspekten auch heute noch aktuell. Dabei beruht nicht nur die traurige Geschichte von John Coffey teilweise auf einer wahren Begebenheit, auch die Horror-Hinrichtung von Delacroix ist von einem echten Vorfall im Todestrakt inspiriert.

Der kubanische Flüchtling Pedro Medina, der seine Nachbarin vor mehr als 15 Jahren umgebracht haben soll, hätte 1997 auf dem elektrischen Stuhl durch Stromschlag sein Ende finden sollen. So entschied ein amerikanisches Gericht und zeigte keine Gnade.

Doch besagter Stuhl hatte eine Fehlfunktion. Bei der Hinrichtung im US-Bundesstaat Florida ging sein Kopf plötzlich in Flammen auf. Flammen von mehr als 30 Zentimetern schossen aus seinem Hinterkopf. Auch hinter seiner Maske entstanden Flammen, die sein gesamten Gesicht umfassten und die Todeskammer gänzlich mit Rauch füllten. Insgesamt soll das Feuer vier bis fünf Sekunden lichterloh gebrannt haben, ehe es durch Personal des Gefängnisses gelöscht werden konnte.

Was dann zu sehen war, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren: Auf dem Kopf des mittlerweile verstorbenen Kubaners prangte ein Ring aus Verbrennungen dritten Grades. Dies ist häufig die Folge von Stromschlägen. Seine Augenbrauen, seine Wimpern und auch sein Bart waren zwar nicht verbrannt, doch sein gesamter Kopf war komplett verkohlt. Seine letzten Worte, noch während er brannte, sollen „Ich bin immer noch unschuldig“ gewesen sein.

Patricia McCusker, die im Florida State Prison arbeitet, war Zeugin der Fehlfunktion und sagte zu dem Geschehen vor Gericht aus. „Medinas linke Hand zog sich zusammen, als der Strom angelegt wurde, und es roch verbrannt, und Rauch und Flammen kamen aus seinem Kopf. Ich sah Bewegungen in seiner Brust, aber die Kontraktionen bedeuteten nicht, dass er atmete.“ Man kann für den armen Mann nur hoffen, dass er nicht mehr lange atmete…

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