Empörender Skandal um RTL-Moderatorin

Seit der Hochwasserkatastrophe in Deutschland berichtet RTL-Moderatorin und „Guten Morgen Deutschland“- Gesicht Susanna Ohlen aus dem Katastrophengebiet Bad Münstereifel. Auf diese Weise hält die 39-Jährige die Zuschauer des Privatsenders auf dem Laufenden.

Doch für die TV-Fachfrau scheint vor allen Dingen eines zu gelten: Die Quote steigern! Und um das zu schaffen, hat sich die sonst so sympathische Moderatorin wohl einfach Schlamm ins Gesicht geschmiert. Wieso? Um ihre eigene Anpack-Authentizität zu demonstrieren. Wie sie vorgibt, hilft sie im Krisengebiet nämlich fleißig mit. Wäre dem allerdings so, wäre sie wohl kaum dabei beobachtet worden, wie sie sich große Mengen Matsch ins Gesicht schmiert.

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RTL reagierte postwendend auf die Vorwürfe und beurlaubte seine Moderatorin auf vorerst unbestimmte Zeit. Das Geschehene soll nun erst einmal geklärt werden. „Das Vorgehen unserer Reporterin widerspricht eindeutig journalistischen Grundsätzen und unseren eigenen Standards. Wir haben sie daher direkt am Montag, nachdem wir davon erfahren haben, beurlaubt“, sagte am vergangenen Donnerstag, dem 22.07., eine RTL-Sprecherin auf Anfragen verschiedener Medien.

Sowohl die BILD als auch die „tz“ hatten bereits über den Vorfall berichtet.

Im Programm von RTL war Susanna Ohlen als die Frau vorgestellt worden, die vor Ort tatkräftig mit anpackt und sich um das Wohlergehen ihrer Mitmenschen sorgt. Das gerade von ihr jetzt Aufnahmen auftauchten, auf denen die Moderatorin dabei zu sehen ist, wie sie sich mit Matsch einreibt, ist deswegen eigentlich kaum vorstellbar.

RTL selbst hält die aus einiger Entfernung aus einem Haus heraus aufgenommenen Bilder jedoch auf den ersten Blick für glaubwürdig und möchte den Vorwürfen nun intern in aller Ruhe nachgehen.

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Susanna Ohlen hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht selbst geäußert. Wann und ob sie noch einmal im Fernsehen zu sehen ist, bleibt deswegen vorerst unklar.

4 Kommentare

    1. Wenn der Sender eine Lüge seiner Reporterin untersucht und sie schon einmal beurlaubt, ist das wohl kaum ein Beleg dafür, dass der Sender oder die Presse lügen, odr. Kein Medium ist davor gefeit, dass Mitarbeiter einmal auch unsauber arbeiten können. Von „Lügenpresse“ kann man doch nur reden, wenn solche Verfälschungen zur bewusst eingesetzten Methode eines Mediums gehören. Solche Medien gibt es, siehe die Enthüllungen von Wallraff über „Bild“. Das ist, zumindest in diesem Fall einer Selbstbeschmutzung, bei RTL nicht der Fall.

  1. Für Quoten und „more & more money“ macht man(n)/Frau, D usw. eben alles…
    Was juckt der Betroffene/die Betroffene, D…usw….
    Unsere Medien sind zu einem Haufen egoistischer gewissenloser Subjekte verkommen…
    Es kotzt mich an zu sehen, wie das Leid und Unglück aller Menschen in sämtlichen Regionen, die vom Hochwasser so arg betroffen sind, in sämtlichen Kanälen regelrecht ausgeschlachtet wird…
    Ein Blick z.B. in die „News“ bei BBC würde nicht nur den moralischen Horizont erweitern z.B. in den täglichen Beiträgen „no comment“. So und nicht anders sollten die Bilder, wenn sie schon alle gezeigt werden (wollen, sollen, müssen?) dem Zuschauer nahe gebracht werden.

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