Eisbär-Baby Fritz auf Intensivstation

Große Sorge im Berliner Tierpark. Das kleine Eisbärchen Fritz ist schwer krank und schwebt in Lebensgefahr. Früh am Morgen fanden die Pfleger den vier Monate alten Eisbärennachwuchs ganz apathisch im Innengehege.

Nach ihrer Entdeckung, trennten die Eisbären-Pfleger sofort das Baby von seiner Mutter Tonja. Die nähere Untersuchung von Fritz fand dann im benachbarten Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung statt.

Ultraschall, Computer-Tomographie und Röntgenuntersuchungen musste der kleine Eisbär über sich ergehen lassen. Dennoch gibt es laut Zoo noch keinen völlig eindeutigen Befund. Klar ist schon, dass die Blutwerte besorgniserregende Leberwerte zeigen. Der kleine Fritz leidet also an einer Leberentzündung. Deshalb sei er mit einem speziellen Antibiotikum und Schmerzmitteln behandelt worden.

Dr. Andreas Knieriem – der Tierparkdirektor – sagte: „Fritz hat eine massive Leberentzündung, das deutet auf eine ernsthafte Krankheit hin. Wir hoffen sehr, dass der kleine Eisbär wieder gesund wird und diese Nacht überlebt. Wir sind alle sehr besorgt.“

Eigentlich sollte Fritz Mitte oder Ende März erstmals für Zoo-Besucher zu sehen sein. Das spielt jetzt aber keine Rolle und alle hoffen nur, dass der süße Eisbär schnell wieder gesund wird.

Hier sieht man Fritz bei der Behandlung:

Hier war er noch putzmunter: