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Ehemalige First Lady zeigt Humor

Russland hat am Dienstag Sanktionen gegen Amerikaner angekündigt, darunter gegen Präsident Joe Biden und die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton.

Nach Angaben der BBC werden die genannten Personen an der Einreise nach Russland gehindert und ihre Vermögenswerte eingefroren. Moskau bezeichnete die Beschränkungen als „persönliche Sanktionen“ und eine „Stoppliste“, die auf dem „Prinzip der Gegenseitigkeit“ basiere.

Das Außenministerium warnte außerdem, dass weitere Sanktionen gegen andere, nicht näher bezeichnete „russophobe“ US-Beamte, Militäroffiziere, Gesetzgeber, Geschäftsinhaber und Medienvertreter folgen würden.

Doch die Ankündigung von Sanktionen scheint die ehemalige First Lady nicht allzu besorgen. In einem Antwort-Tweet erwidert sie scherzhaft im Stil der Oscarverleihungen: “I want to thank the Russian Academy for this Lifetime Achievement Award.” (“Ich möchte der Russischen Akademie für diesen Preis für das Lebenswerk danken.”)

Erst in der vergangenen Woche hatte Clinton den russischen Präsidenten Wladimir Putin nach seinem Einmarsch in der Ukraine scharf kritisiert und gesagt, er spiele „seine eigene Unsicherheit aus“.

„Es bricht mir das Herz, dass Putin seine eigenen Unsicherheiten, seine eigenen Ressentiments und Beschwerden gegen das ukrainische Volk auslebt und einen Krieg gegen einen kleineren Staat führt, der völlig unprovoziert ist“, so die ehemalige Außenministerin gegenüber Medien. „Das sagt uns wirklich alles, was wir über Putin wissen müssen“.

„Ich weiß nicht, wie es ausgeht, aber ich denke, die Person, die am meisten überrascht ist, dass es immer noch weitergeht, ist wahrscheinlich Wladimir Putin“, fügte Clinton in Bezug auf den anhaltenden Konflikt in der Ukraine hinzu.

Der Reporter der Financial Times, Max Seddon, dessen Tweet Clintons Antwort auslöste, meinte, die Sanktionen gegen Russland hätten zwar eine gewisse Wirkung, aber nicht die, die die russische Führung beabsichtigt haben könnte.

„Die wichtigste Auswirkung ist, dass [die sanktionierten Personen] jetzt in den Kabelnachrichten kitschige Witze darüber machen können, dass sie nicht mehr auf ihre russischen Bankkonten zugreifen oder in Sibirien Urlaub machen können, schätze ich“, twitterte Seddon.

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Sara Breitner

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