Ehefrau von Hollywood Star gewinnt Prozess in Düsseldorf

Während der IS den Menschen auf der ganzen Welt Angst und Schrecken einjagt, zeigt Amal Clooney ihm die Zähne. Die Ehefrau von Hollywood-Star George Clooney (60) vertritt als Menschenrechts-Anwältin immer wieder Opfer oder Angehörige von Opfern der Terror-Organisation IS.


Zuletzt vor wenigen Tagen im nordrhein-westfälischen Düsseldorf. Dort vertrat Clooney gemeinsam mit zwei Kolleginnen eine von drei jesidischen Opferzeuginnen. Die Frau und ihre beiden Freundinnen sollen in Syrien von der deutschen Sarah O. (23) und ihrem Mann, dem IS-Terroristen Ismail S., misshandelt worden sein.
Zum Hintergrund: Sarah O. und ihr gewaltbereiter Mann versklavten seit 2015 jesidische Frauen und Mädchen, die vom IS entführt worden waren. Über zwei Jahre sollen die beiden insgesamt sieben jesidische Frauen gefangen gehalten haben. Einige von ihnen wurden jedoch auch weiterverkauft.

Ein gerade einmal 14-jähriges Mädchen starb sogar in der Gefangenschaft Sarah O’s und in der ihres Ehemannes.
Aufgrund der schwere des Verbrechens verurteilte das Oberlandesgericht in Düsseldorf die Deutsche O. nun zu sechseinhalb Jahren Haft. Ein echter Erfolg für Amal Clooney, die sich ebenfalls sichtlich über das Urteil zu freuen schien.

Die von Clooney vertretene Jesidin war bei der Urteilsverkündung mit ihm Gerichtssaal und berichtete im Anschluss einem Reporter ihre Zufriedenheit, erklärt aber auch, dass ihre Leid durch kein Urteil der Welt rückgängig gemacht werden könne.


„Kein Urteil kann unser Leid wiedergutmachen, aber ich bin der Bundesanwaltschaft und dem deutschen Gericht unendlich dankbar, dass sie die Verbrechen an den Jesiden aufklären wollen und ich hoffe, dass noch viele Länder diesem guten Beispiel folgen werden.“

Doch warum wurde Sarah O.‘s Ehemann, Ismail S., bisher nicht verurteilt? Gegen ihn liegt zwar ein internationaler Haftbefehl vor, doch er lebt aktuell noch immer frei in der Türkei.

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