Drogen-Handel im Buckingham Palast aufgedeckt

Queen Elizabeth die II. dürfte angesichts ihres in wenigen Tagen anstehenden Platinjubiläums ohnehin schon sehr aufgeregt sein. Doch nun erschüttert ein handfester Skandal die britische Monarchie so sehr, dass kaum mehr Zeit bleibt, sich Gedanken über das kommende Jubiläum zu machen. Die Nerven der britischen Monarchin werden ganz aktuell an anderer Stelle gebraucht.


Wie die britische „The Sun“ exklusiv berichtet, seien sechs Soldaten der Irish Guards und ein Sergeant der Cold Stream Guards festgenommen worden, weil sie mit Kokain gehandelt hätten, sowie in Kreditgeschäfte und Geldwäsche involviert seien.
Neben der Queen selbst dürfte vor allem Prinz William massiv entsetzt sein. Denn immerhin steht die Elitetruppe „Irish Guards“ unter seinem Kommando. Auf sechs von ihnen muss der künftige König Großbritanniens vor erst aber jetzt verzichten.

Vor drei Tagen, am 25. Mai, soll es in Hampshire, Berkshire, Nord-Wales sowie in Nord-Irland zu Hausdurchsuchungen bei den Verdächtigen gekommen sein. Am gleichen Tag klickten dann auch einige Male die Handschellen. Ein Insider berichtet von dem krassen Moment, in dem die Irish Guards an dem Ort ihrer Stationierung, den Mons Barracks in Aldershot, festgenommen wurden.


„Sie kamen herein wie die DEA (amerikanische „Drug Enforcement Administration“) – sie traten Türen ein. Es gab keine Warnung. Uns wurde gesagt, dass sie die Operation seit Monaten geplant hatten. Es war nicht nur die Kaserne. Sie durchsuchten die Wohnungen der Soldaten außerhalb der Basis. Es war alles ein riesiger Schock.“
Das man angesichts dieses Übergriffes schockiert war, kann man sich auch als Außenstehender nur all zu gut vorstellen.
Übrigens sind fünf der sieben Verhafteten inzwischen auf Kaution wieder freigelassen worden. Zwei der Guards sollen jedoch bis zum Prozessauftakt in Haft bleiben. Wie es für alle sieben Beteiligten dann weitergeht, steht momentan noch in den Sternen.

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