Dramatischer Unfall-Tod von Wintersport-Star

Snowboard-Freestyle-Profi Marko Grilc ist tot. Der Slowene kam bei einem dramatischen Snowboard-Unfall am vergangenen Dienstag in Sölden mit gerade einmal 38 Jahren ums Leben. Er war bei Dreharbeiten in einem abgesperrten Bereich schwer gestürzt. Bei seiner Fahrt durch den unberührten Schnee trug er keinen Helm.

Aus bislang noch ungeklärten Gründen sei der erfahrene Snowboarder dann aber plötzlich gestürzt und mit dem Kopf gegen einen schneebedeckten Felsen geprallt sein. Sofort wurden sämtliche Versuche eingeleitet, den Wintersportler zu reanimieren. Doch alle Versuche sollten scheitern. Marko Grilc sei noch an Ort und Stelle verstorben, wie es von Seiten der Polizei offiziell heißt.

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Das er ohne Helm fuhr, können Außenstehende und Kenner des Sportlers bislang nicht verstehen. Bereits vor fünf Jahren hatte sich Grilc bei einem Sturz schwere Rückenverletzungen zugezogen und musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Dieses Mal hatte der erfahrene Wintersportler weniger Glück.

Während seiner Karriere war Marco Grilc jahrelang im Weltcup unterwegs und bestritt hauptsächlich Big-Air-Wettbewerbe. Er stand viermal auf dem Podest und feierte 2010 seinen einzigen Sieg im Big-Air-Weltcup in London. Zudem gewann er eine Medaille bei den X-Games und war vierfacher Juniorenweltmeister. Seit 2013 konzentrierte er sich auf Videodrehs und hat keine Wettbewerbe mehr bestritten.

Besonders tragisch: Marko Grilc hinterlässt seine Frau Nina und zwei gemeinsame Kinder. Sein Drittes Kind ist ebenfalls unterwegs und soll in wenigen Monaten auf die Welt kommen. Ihn oder Sie wird der einst so leidenschaftliche Vater nun leider niemals kennenlernen.

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Letzte bei Instagram veröffentlichte Aufnahmen zeigen die kleine Familie nur wenige Wochen vor dem tödlichen Pisten-Unfall gemeinsam im Ski-Urlaub. Eine Idylle, die schneller zerstört wurde, als sich alle Beteiligten zu glauben gewagt hätten.

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