Donald Trumps Kampf gegen Corona ist ernst

Am vergangenen Freitag machte US-Präsident Donald Trump seine Infektion mit dem Coronavirus öffentlich. Trotz der Erkrankung ginge es ihm jedoch gut und er beteuerte, keinerlei Symptome zuhaben. Als verantwortungsbewusster US-Bürger begab er sich mit Ehefrau Melania, die ebenfalls positiv auf das Virus getestet wurde, jedoch sofort in Quarantäne.

 

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Joint Statement of the United States, the State of Israel, and the United Arab Emirates: President Donald J. Trump, Prime Minister Benjamin Netanyahu of Israel, and Sheikh Mohammed Bin Zayed, Crown Prince of Abu Dhabi and Deputy Supreme Commander of the United Arab Emirates spoke today and agreed to the full normalization of relations between Israel and the United Arab Emirates. This historic diplomatic breakthrough will advance peace in the Middle East region and is a testament to the bold diplomacy and vision of the three leaders and the courage of the United Arab Emirates and Israel to chart a new path that will unlock the great potential in the region. All three countries face many common challenges and will mutually benefit from today’s historic achievement. Continued: https://twitter.com/realdonaldtrump/status/1293922803419353088?s=21

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Zur allgemeinen Abklärung wurde er kurz nach seiner Erklärung jedoch auch in das Walter-Reed-Militärkrankenhaus in Bethesda geflogen. „Eine reine Vorsichtsmaßnahme“, heißt es aus offiziellen Quellen. Dem Präsidenten gehe es nach wie vor gut.

Ganz anders klingen diverse Insider. Unter Berufung auf hochrangige Quellen im Weißen Haus berichtet der US-Sender CNN, dass Trumps Covid-19-Verlauf keineswegs so milde sei, wie offiziell dargestellt werde. Dem CNN-Korrespondenten Jim Acosta zufolge, bezeichnete ein enger Berater Trumps den Zustand des Präsidenten als durchaus ernst und bedrohlich. Der 77-Jährige sei „sehr erschöpft“ und habe massive Schwierigkeiten zu atmen. Auch eine weitere Quelle bestätige, dass sich Trumps Mitarbeiter große Sorgen um den Präsidenten machen würden. Offizielle Mitteilungen, die behaupten, dass Trump nur milde Symptome zeige und guter Dinge sei, bezeichnete Acosta als „Wunschdenken“.

Ein Widerspruch ist jedoch die gestrige Stellungnahme seines Leibarztes Sean Conley . Dieser nämlich behauptet, dass es dem Präsidenten „sehr gut“ gehe. Er benötige weder eine Sauerstoffversorgung noch hätte er Fieber.


Und wer hat nun Recht?

Kritiker behaupten, dass Trumps Infektion mit dem Coronavirus nur eine PR-Masche sei, um vier Wochen vor der Wahl noch einmal Aufmerksamkeit zu bekommen. Andere jedoch könnten sich die Schwierigkeiten seiner Infektion durchaus vorstellen und halten auch ein „Herunterspielen“ seiner Symptome für nicht unwahrscheinlich. Immerhin hatte Trump das Virus seit Beginn der Pandemie nicht richtig ernst genommen und sogar das Tragen einer Maske in der Öffentlichkeit verweigert.