Diese Ratte soll künftig Erdbeben-Opfer retten

Man kann es kaum glauben und was klingt wie ein Witz, soll bald schon bitterer Ernst werden: Statt von Hunden sollen Erdbeben-Opfer künftig von Afrikanischen Riesenbeutelratten gerettet werden. Ja, richtig gehört! Die kleinen Nager sollen bald schon mitten in Trümmerfelder geschickt werden um nach Überlebenden zu suchen.
Ein entsprechendes Trainingslager befindet sich in Tansania. Dort trainieren Experten und Wissenschaftler verschiedenster Fachbereiche im Rahmen des Projekts „Heldenratten“ die Nagetiere, damit sie Menschen nach einem Erdbeben oder einem Erdrutsch zuverlässig aufspüren können. Das Projekt selbst wurde von der Organisation APOPO ins Leben gerufen.


Und der Anblick einer solchen im Training befindlichen Ratte ist schlichtweg zuckersüß. Wer Ratten bis heute eher weniger abgewinnen konnte, der dürfte seine Meinung spätestens jetzt schlagartig ändern.
Die Tiere tragen während des Trainings einen Mini-Rucksack auf dem Rücken. Darin befinden sich ein Mikrofon, Licht und eine Kamera. So können Menschen am anderen Ende der Kamera herausfinden, ob unter den Trümmern noch Menschen ausharren und auf Hilfe hoffen.

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Besagte Ratten werden übrigens bis zu 45 Zentimeter groß und können gut und gerne zwei Kilo wiegen. Der Vorteil, den sie gegenüber Hunden haben, liegt auf der Hand: Durch ihr sehr geringes Gewicht ist es ziemlich unwahrscheinlich das sie weitere Lawinen auslösen. Außerdem besitzen sie einen noch besseren Geruchssinn als Hunde.
Zum jetzigen Zeitpunkt wurden in Tansania sieben Ratten ausgebildet. Eine solche Ausbildung allerdings dauert auch nur zwei Wochen. Die Ratten sind enorm aufnahmefähig und wissen schnell, was ihre Aufgabe ist.

Dr. Donna Kean (33) aus Glasgow arbeitet für das Projekt in Tansania und ist begeistert von der Wendigkeit der Ratten. „Sie sind perfekt für Such- und Rettungsarbeiten geeignet“, erklärt die Wissenschaftlerin in einem Gespräch mit der „Daily Mail“. „Wir hoffen, dass es Leben retten wird, die Ergebnisse sind wirklich vielversprechend.“

Ein Kommentar

  1. Da kann ich nur sagen, SOLCHE Nachrichten zähle ich zu der Art Nachrichten, die positiv sind. Für solche Dinge sollte Geld ausgegeben werden.

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