Die Selenskyjs: In Liebe gegen Putin vereint

Seit drei Wochen wehrt sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gegen die kriegerische Invasion des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Geschickt nutzt er die sozialen Medien, um seine Bevölkerung zu motivieren und die internationale Öffentlichkeit gegen Putin zu mobilisieren.

Doch seine wichtigste Waffe im Kampf ist Olena Selenska. Seit 27 Jahren Selenskyjs Lebensliebe, seit 18 Jahren seine Frau. Mit den Kindern Aleksandra (17) und Kiril (9) steht sie ihm unerschütterlich zur Seite.


Ihre Geschichte klingt wie Hollywood vom feinsten. Er, der vom Comedian zum Kriegshelden wird. Sie, die scheue Drehbuchautorin, die plötzlich als First Lady im Rampenlicht steht.

Olena und Wolodymyr lernten sich auf dem College kennen und begannen 1995 miteinander auszugehen (Olena war Berichten zufolge in einer Beziehung mit einer anderen Person, als sie sich das erste Mal trafen). Sie waren acht Jahre lang zusammen, bevor sie am 6. September 2003 den Bund der Ehe schlossen.  Heute sagt der ukrainische Präsident über seine Frau: „Ohne dich wäre ich nicht geworden, wer ich heute bin.“

Olena hatte vor ihrer Arbeit als Drehbuchautorin Architektur an der Nationalen Universität Kryvyi Rih studiert und danach unter anderem für den staatlichen ukrainischen Fernsehsender Kvartal 95 gearbeitet.
Nur Stunden nach den ersten Angriffen Russlands auf die Ukraine schrieb Olena auf Instagram: „Ich werde nicht panisch und weinen. (…) Meine Kinder sehen mich an, ich werde an ihrer Seite sein. Und an der Seite meines Mannes.“

Als Olena  im Mai 2019 zur First Lady der Ukraine ernannt wurde, gestand sie gegenüber Vogue Ukraine, dass sie die politischen Ambitionen ihres Mannes zunächst nicht unterstützt hatte. „Ich bin ein nicht-öffentlicher Mensch. Aber die neuen Gegebenheiten [als First Lady] erfordern ihre eigenen Regeln, und ich versuche, sie einzuhalten … Ich ziehe es vor, hinter der Bühne zu bleiben. Mein Mann steht immer in der ersten Reihe, während ich mich im Schatten wohler fühle. Ich bin nicht der Mittelpunkt auf der Party, ich erzähle nicht gerne Witze. Das liegt nicht in meinem Charakter. Aber ich habe für mich selbst Gründe gefunden, die für die Öffentlichkeitsarbeit sprechen. Einer davon ist die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit der Menschen auf wichtige soziale Themen zu lenken.“

Die Schüchternheit hat die Präsidentengattin inzwischen abgelegt.  „Putin hat unser Land (…) unterschätzt. Wir werden gewinnen“, schrieb sie vor wenigen Tagen.

Keine Frage, ein Power-Couple. Eines, das sich auch in Zeiten des Krieges nicht aus den Augen verliert. Erst im Januar hatte die First Lady ihrem Mann zum Geburtstag geschrieben: „So wie du mich ansiehst, schauen nur jene, die wirklich lieben. Solange du mir diesen Blick schenkst, fürchte ich mich vor nichts.“

2 Kommentare

  1. Ihre Nachkommen werden sich schämen und es ausbaden. Ein Beweis dass der Österreicher teilweise richtig gehandelt hat, aber Lenin hat er richtig unterschätzt – der konnte besser verdummen. Unsere Regierung sollte sehen, dass sie verlorene Gebiete zurück bekommt, bevor sie verseucht werden. Kaczynski hat bis jetzt, wahrscheinlich unbewusst, für uns gearbeitet. Jetzt ist es anders.

  2. Wieso ist man ein Held, wenn man trotz wissentlicher Unterlegenheit, sein Volk weiterhin in den Tod schickt und Deutschland verurteilt es täte zu wenig? Putin ist ein Verbrecher, S. kein Held!!!!

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