Die Queen lässt Prinz Andrew fallen

Seit Jahren wird Prinz Andrew, dem Sohn von Queen Elizabeth II., vorgeworfen, Mädchen missbraucht zu haben, die vom US-Millionär Jeffrey Epstein zur Prostitution gezwungen wurden. All diese Gerüchte und die fehlenden Stellungnahmen des Palastes warfen kein gutes Licht auf die Royal Family. Seither steht die Queen also massiv unter Druck, denn der Ruf des Palastes dürfte ihr nicht egal sein. Ganz im Gegenteil! Er steht für sie sogar an erster Stelle.

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Zwar bestreitet der bisherige Duke of York die Vorwürfe vehement und wehrte sich lange Zeit gegen eine Strafverfolgung und Zivilklagen – doch damit ist seit vergangenem Mittwoch nun endgültig Schluss! Ein US-Gericht hat seinen Einspruch gegen eine Klage des Epstein-Opfers Virginia Giuffre abgeschmettert. Der Duke of York muss sich nun also endgültig vor Gericht verantworten.

Eine Tatsache, die auch bei der britischen Königin jetzt wohl zum Umdenken geführt hat. Sie entzog ihrem Sohn deswegen am vergangenen Donnerstag (13.01.2022) die letzten verbliebenen Titel und Privilegien. Und stellte in einem Statement ungewohnt deutlich klar: Andrew müsse sich nun „als Privatperson“ verteidigen.
Was sie damit eigentlich zum Ausdruck bringt: Sie verstößt Andrew aus dem Kreis der Royal Family und kappt damit jede Verbindung zu ihrem Sohn. Ein harter Schritt, der wohl keiner Mutter leicht fallen dürfte – auch angesichts der gravierenden Vorwürfe.

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Ob Andrew schuldig oder unschuldig ist, dass muss nun in einem fairen Verfahren geklärt werden. Der Prozess soll erst im kommenden Herbst in New York beginnen. Es handelt sich dabei um einen Zivil- und nicht um einen Strafprozess. Das Gericht wird der Klägerin jedoch nur Schadenersatz zusprechen, wenn es den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs als erwiesen ansieht. Und dann wäre der einstige Duke of York auch ohne Gefängnisstrafe ein verurteilter Täter. Eine Rückkehr zu seiner Familie wäre dann auf alle Zeiten wohl ausgeschlossen.

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