Die Queen hat Corona – so gefährlich ist es für sie

Wie gestern bekannt wurde, hat sich Queen Elizabeth II. mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Wie gefährlich die Infektion für die bald 96-Jährige tatsächlich ist, dazu nahm jetzt der deutsche Arzt und Medizinjournalist Dr. Christoph Specht Stellung.


Bislang soll die Mutter von Prinz Charles nur unter leichten „erkältungsähnlichen“ Symptomen leiden. Das gab der Buckingham Palast ganz offiziell bekannt. Doch wie schnell kann sich ihr Zustand eventuell auch verschlechtern?
„Bei Corona ist es ja so, dass die meisten Infektionen relativ mild anfangen“, erklärt Christoph Specht. „Auch die Infektionen, die sich später in einen schweren Verlauf entwickeln. Insofern muss man da jetzt noch ein bisschen die Luft anhalten und vorsichtig sein. Aber auf der anderen Seite ist Omikron zum Glück die Variante, die zumindest milder verläuft als Delta oder auch Beta. Bei entsprechender Impf-Grundlage kann man also durchaus hoffen, dass sie keinen schweren Verlauf bekommt. Ansonsten würde der so ungefähr fünf bis sechs Tage danach eintreten.“ Bedeutet also, dass man wirklich noch ein wenig abwarten muss, ehe es aus Großbritannien Entwarnung gibt.


Elizabeth II. jedenfalls hat genau die Impfgrundlage, die sich auch Dr.Specht für alle Menschen in Deutschland wünscht. Sie ist vollständig geimpft und ebenfalls geboostert. „Ungeimpft – das würde ihr niemand wünschen, so in eine solche Infektion zu gehen“, erklärt der Arzt. „Insofern hat sie alles richtig gemacht.“ Trotzdem: Die Königin ist schon 95 Jahre alt. „Alter ist ein natürlicher Risikofaktor für einen schweren Verlauf, auch begleitende Erkrankungen sind solche Risikofaktoren. Aber auf der anderen Seite hängt natürlich auch das Risiko davon ab, wie gut die allgemeine Gesundheit einer Person ist. Und so wie wir die Queen seit vielen Jahren erleben, hat sie eine recht robuste Gesundheit auch in diesem hohen Alter.“ Dank einer guten Immunität und eine vollständigen Impfung hat sich also beste Chancen auf einen wirklich nur leichten Verlauf.

Ärzte beobachten des Zustand der britischen Monarchin engmaschig um bei Bedarf schnell eingreifen zu können.

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