Deutschland trauert um eine seiner Rock-Legenden

Es sind traurige Nachrichten für alle Ostrock-Fans: Der beliebte Schlagzeuger der „Puhdys“, Klaus Scharfschwerdt, starb nach langer und sehr schwerer Krankheit am Freitag, den 10.06., mit gerade einmal 68 Jahren. Musiker Hans Wintoch, ebenfalls 68, erzählte im Gespräch mit der BILD Zeitung, dass Scharfschwerdt in einer Berliner Klinik seinen letzten Atemzug tat. Die beiden Männer gründeten gemeinsam erst vor wenigen Jahren und nach dem Ende der „Puhdys“ die Band „Scharfschwerdts Neuland“. Gemeinsam wollten sie auch auf ihre älteren Tage noch einmal den Osten Deutschlands rocken.

Leider sollte es dazu nur noch kurz kommen. Grund war die schwere Krankheit von Klaus Scharfschwerdt. Er litt an Lungenkrebs, den er am Ende dann auch nicht besiegen konnte. Im Gegenteil: Der Krebs sollte ihn besiegen.


Neben der Musik hatte der Drummer auch noch eine weitere Leidenschaft: Fische. Er verfügte über eine große Sammlung der edelsten und wertvollsten japanischen Kois. Alle waren in seinem Hausteich daheim und wurden von ihm gehegt und gepflegt.

Der Musiker und Fischliebhaber hinterlässt seine geliebte Frau Gabi und seinen Sohn Nick. Diese beiden werden angesichts seines Todes nun noch eine lange Zeit verarbeiten müssen, was passiert ist.

Doch nicht nur Scharfschwerdts Familie muss den Tod des beliebten Mannes verkraften. Auch sein ehemaliger Bandkollege Dieter „Quaster“ Hertrampf (77) ist angesichts seines frühen Ablebens sehr geschockt. „Klaus war doch der Jüngste von uns Puhdys, hatte eigentlich die Option, als Letzter zu gehen. Jetzt ist er der zweite Puhdy, den es nicht mehr gibt. Ich bin fassungslos und in Gedanken bei seiner Frau und seinem Sohn“, erklärt er gegenüber der Presse und macht damit deutlich, wie sehr auch er leidet.


Vor Scharfschwerdt starb noch der erste Puhdy, Bassist Harry Jeske. Das jedoch schon bereits vor zwei Jahren, im August 2020 und im Alter von 82 Jahren.

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