Deutscher Spitzenpolitiker hat Alkoholproblem

Im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung, das im Netz schon als „Skandal-Interview“ gehandelt wird, hat sich FDP-Vize Wolfgang Kubicki vor wenigen Tagen nicht unbedingt mit Rum bekleckert.

Dabei gestand er zum Beispiel, dass er das eine oder andere Mal durchaus gegen geltende Corona-Maßnahmen verstoßen hat. Wenn er dabei erwischt worden wäre, so gibt er selbst zu, hätte ihn das trotzdem nicht von weiteren Verstößen abgehalten. „Dann zahlen wir die 250 Euro Bußgeld“. Strafen – egal wie hoch – hätten ihn nicht bewegen können, Nachbarn, Freunde und Kinder nur noch einzeln zu treffen, wie er selbst angibt.

 

 
 
 
 
 
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Kubicki glaubt außerdem, dass er bei weitem nicht der einzige ist bzw. war, bei dem diese Verstöße allgegenwärtig waren. „Auch hier in Strande gab es – wie in jedem Ort, den ich kenne – Kneipen, die geöffnet hatten, obwohl es verboten war“, sagt er in besagtem Interview. Auch er sei – trotz Verbot – in diesen Kneipen gewesen.

Scheint also so, als würde der FDP-Politiker und Jurist ganz gewaltig auf öffentliche Vorschriften pfeifen.

Doch damit nicht genug. Einmal in Rage geredet, bekamen auch alle Klimaschützer in Deutschland und anderen Ländern ihr Fett weg. „Der Hype um Greta hat uns nicht wesentlich weiter gebracht – außer einige Kids auf die Straße“, lästert er. Und auch das Thema Gendern fände er über alle Maßen albern. Er ist sich nach wie vor sicher, dass sich Menschen nicht durch solche neuen Sprachvorgaben erziehen ließen.

 

 
 
 
 
 
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Unverkennbare Symphathien jedoch hat er für eine Volksdroge – und das ist für einen Mann in seiner Position durchaus ein wenig beunruhigend. Kubicki sagt nämlich zu alkoholischen Getränken schon ab vormittags nicht mehr nein. „Ich finde, man kann, wenn die Uhr zweistellig wird, schon mal ein Glas Wein trinken und sich daran freuen.“

Im Netz hat das Interview vielleicht nicht ganz zu Unrecht für viel Aufregung und heftige Diskussionen gesorgt. Vor allem von „vergessener Vorbildfunktion“ und „fragwürdigen Bekenntnissen“ eines Juristen ist hier die Rede.

5 Kommentare

  1. Wenigstens mal einer, der ehrlich ist. Leider gibt es sonst keinen Politiker, der die Wahrheit sagt. Die Versprechen, die jetzt gemacht werden , sind nach der Wahl wieder vergessen. Uns wird zur Zeit nur Blödsinn erzählt. Bin nur gespannt, wie sie alles finanzieren wollen.

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