Deutscher Musiker stirbt wegen fehlender Herztransplantation

Er war einer der talentiertesten deutschen Musiker, doch nun ist der Frontmann der Band „Die Aeronauten“, Oliver Maurmann, mit nur 52 Jahren gestorben. Die Geschichte hinter seinem Tod stimmt traurig vor allen Dingen seine Familie und auch die tausenden von Fans, die ihm seit Jahren strenge Treue hielten. Beinahe vier Monate hatte Maurmann in einer Klinik auf ein neues Herz gewartet. Das schrieben seine Bandmitglieder am Donnerstag der vergangenen Woche auf Facebook. „Am Ende des 114ten Tages hatte das Warten ein abruptes Ende“, heißt es dort.


Nach Informationen des Schweizer Senders SRF starb der Musiker bereits am 19. Januar an seinem erkrankten Herzen. Unter welcher Krankheit er allerdings im einzelnen litt, dazu machte der Sender keine Angaben.

Maurmann trat nicht nur mit seiner Band gemeinsam auf, sondern verwirklichte sich in seinem recht kurzen Leben auch als Solointerpret. Der SRF nannte ihn auch einen „Anti-Held der Schweizer Musik“. Er habe die Szene mit poetischem Punk, Pop und Soul bereichert. Seine Bandmitglieder schrieben in ihrem Post auch, dass sie gemeinsam mit Maurmann beim Warten im Krankenhaus Pläne geschmiedet hätten. Dabei ging es um die Fertigstellung einer neuen Platte und auch um eine anstehende Tour. Die Männer gründeten die Band vor mehr als 25 Jahren in Schaffhausen und waren seitdem unzertrennlich. Aus den Plänen sollte nun keine Wirklichkeit mehr werden. Jedenfalls nicht für Oliver Maurmann.

Auch das Netz zeigt sich betroffen und traurig über den frühen Tod des Musikers. Und so verwundert es nicht, dass der Facebook-Beitrag der Band als digitales Kondolenzbuch fungiert. „Herzliches Beileid“ Er war ein ganz Großer“, „Danke für viele Stunden tolle musikalische Poesie“ oder auch „Die Welt ist heute ein kleines Stückchen grauer geworden. Danke für über 25 Jahre wahnsinnig gute Livemusik und tiefsinnige Platten“ heißt es dort von seinen Fans.

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