Deutscher Moderator mit 43 Jahren gestorben

Er stand mit Udo Walz, Sarah Kern oder Verona Pooth bereits vor der Kamera und gehörte fest zum Team von QVC. Mit nur 43 Jahren starb Moderator Axel Ruth.

Der 43-Jährige wurde durch seine Moderationen im Teleshopping-Sender QVC bekannt. Der Sender ist es auch, der am Montag die Todesnachricht bestätigte.

Via Facebook schrieb QVC, dass man dem viel zu frühen Tod mit Fassungslosigkeit und tiefer Erschütterung gegenüberstehe. „Seine liebenswürdige und verständnisvolle Art, seine unerschöpfliche Begeisterung für Dinge und seine Fähigkeit, uns zum Lachen zu bringen, werden uns unendlich fehlen.“, hieß es in dem bewegenden Nachruf. Nach mehr als zehnjähriger Zusammenarbeit würde der Moderator eine Lücke hinterlassen, die nicht wieder zu füllen sei. Der Familie und engen Freunden des Verstorbenen sprach der Shopping-Kanal „tiefempfundenes Mitgefühl“ aus. Eine Todesursache wurde nicht genannt.

„Mr. Teleshopping“, Christian Schneider kommentierte die Meldung und zeigte sich tief schockiert und traurig: „Axel war für mich nicht nur ein Kollege. Er war ein Freund, der mir sehr fehlen wird. Meine Gedanken sind bei seinen Angehörigen, vor allem bei seiner Mama. Möge er jetzt wirklich in Frieden ruhen…“, schrieb der QVC-Kollege.

Für QVC moderierte Ruth regelmäßig Teleshopping-Formate im Beauty-und-Lifestyle-Bereich. Produkte, Anwendungen und Ratschläge rund um den Erhalt der Schönheit waren auch ansonsten seine Welt. Ruth war nämlich selbst ausgebildeter Visagist sowie Geschäftsführer und Markengründer der Kosmetiklinie „Flora Mare“. 2009 hatte Ruth sein eigenes Buch „Schönheitsgeheimnisse“ veröffentlicht, indem die Schönheitsrituale von Prominenten beschrieben wurden. Dazu informierte er über Beautyfacts und gab Pflegetipps.

Auf der Website des Kosmetik-Labels „Asambeauty“ betrauert man Ruth ebenfalls. Die Marke „Flora Mare“ sei sein Lebenswerk gewesen: „Wir trauern um Axel und bringen unseren Dank und unsere Achtung vor ihm dadurch zum Ausdruck, dass wir sein Lebenswerk fortführen. Er wird in dieser wichtigen Aufgabe weiterleben.“

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