Deutscher Fußball-Weltmeister gestorben

Eine traurige Nachricht erschüttert die deutsche Fußball-Welt. Der einstige Welt- und Europameister, UEFA-Cup-Sieger und DFB-Pokalgewinner Jürgen Grabowski ist tot. Die Fußball-Legende starb im Alter von 77 Jahren.

Die traurige Mitteilung wurde zunächst von der Mediengruppe VRM veröffentlicht. Grabowskis Ehefrau bestätigte den Verlust ihres Mannes gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Demnach sei er am Donnerstagabend in einem Krankenhaus in Wiesbaden gestorben.

Grabowski wurde spätestens 1974 zur Fußball-Legende, als er gemeinsam mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft gewann, wie zwei Jahre zuvor schon die Europameisterschaft. In insgesamt 44 Länderspielen und 441 Bundesliga-Partien schrieb Grabowski Erfolgsgeschichte, darunter zwei DFB-Pokalgewinne. Bei Eintracht Frankfurt erhielt der Spieler sogar seine eigene Hymne. Dort singen die Fans: „Schwarz-weiß wie Schnee, das ist die SGE – und sie spielten so schön, mit dem Jürgen Gra-bow-ski!“ Keine Wunder, Grabowski hatte eine beeindruckende Entwicklung hingelegt. Erst spielte er rechts außen, später wurde er zum Spielemacher und führte seine Mannschaft immer wieder in den Sieg. Nach dem Gewinn des Uefa-Cups 1980 zog Grabowski sich dann aus dem Profifußball zurück.

Doch auch glänzende Profisportler bleiben nicht von Alter und Krankheit verschont. In den letzten Jahren wurde Grabowski von gesundheitlichen Problemen geplagt. Wegen einer schweren Nierenkrankheit musste der einstige Fußball-Star regelmäßig zur Dialyse, berichtet die „Bild“-Zeitung. Darüber hinaus soll er an einer seltenen Nervenkrankheit gelitten haben, weswegen er ohne Gehhilfe nicht mehr das Haus verlassen habe.

Im Oktober musste Grabowski seinen Freund und früheren Kollegen Bernd Nickel zu Grabe tragen. Ein schmerzlicher Verlust! Im Januar stürzte Grabowski zuhause und brach sich dabei den Oberschenkel. Es folgte eine OP mit langem und beschwerlichen Krankenhausaufenthalt. Letztlich habe er sich nicht mehr erholen können. „Er wollte nicht mehr kämpfen“, schreibt das Blatt.

Ein Kommentar

  1. mein Beileid den Hinterbliebenen – ich finde es sehr traurig, dass immer mehr solcher Vorbilder die Welt über die Regenbogenbrücke verlassen – einfach nur traurig

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