Deutsche Schauspiellegende gestorben

Die deutsche Schauspielwelt trauert. Im Alter von stolzen 83 Jahren ist nun „die Hausmeisterin“, mit richtigem Namen Veronika Fitz, verstorben.

„Sie war eine wunderbare, eigensinnige Frau“, sagte ihre Tochter Ariela Bogenberger am Samstag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Nach ihren Angaben starb Fitz bereits am vergangenen Donnerstag im oberbayerischen Prien am Chiemsee im Kreise ihrer Familie. Die Gründe für ihren Tod sind nicht veröffentlicht worden.


Bekannt wurde die Schauspielerin vor allem durch ihre Hauptrolle in der BR-Serie „Die Hausmeisterin“ an der Seite von Helmut Fischer und Luise Neubauer. Aber auch für „Forsthaus Falkenau“ und „Der Bulle von Tölz“ stand sie erfolgreich vor der Kamera und begeisterte ein großes Publikum.

Fitz lebte, vor allen Dingen in den letzten Jahren, sehr zurückgezogen in Prien in der Nähe ihrer Tochter, die sich auch um sie gekümmert hat. In der Öffentlichkeit ließ sie sich kaum noch sehen. Zuletzt stand sie vor zehn Jahren im Fernseh-Drama „In aller Stille“ vor der Kamera. Das Drehbuch selbst schrieb ihre Tochter.

Veronika Fitz stammte aus einer großen Schauspieler-Familie. Ihre Nichte Lisa Fitz spielte in „Die Gerichtsmedizinerin“ mit und sagte der dpa: „Die Todesnachricht hat mich schwer erschüttert – ich hatte sie immer sehr lieb. Was ich an ihr hoch geschätzt habe, war ihre einmalige und originelle Schauspielkunst.“ Auch mit dem beliebten Schauspieler Florian David Fitz war Veronika Fitz entfernt verwandt.


Auf Twitter haben sich bereits zahlreiche Fans zu dem Tod der Schauspielerin geäußert und ihrer Trauer Luft gemacht. „Ach herrje, „die #Hausmeisterin“ ist gestorben. Ich mochte sie so gerne. #RIP, hab es gut da oben und lass es krachen!#Bayern #VeronikaFitz“, schrieb ein User. Ein anderer meldet sich wie folgt zu Wort: „Ruhe in frieden Veronika Fitz.“
Fitz hinterlässt nur ihre einzige Tochter Ariela Bogenberger. Ihren Ehemann, Willi Anders, verlor sie bereits 1971.

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