Deutsche Olympia-Athletin sorgt für verstörende Szenen

Das sind Szenen, die kaum zu ertragen sind. Das Pferd von Annika Schleu (31) wollte beim Modernen Fünfkampf nicht springen. Schleu weinte und schlug, die Trainerin schrie „Hau mal richtig drauf!“ und das Pferd schwitzte und bockte. Die deutsche Athletin wurde schließlich disqualifiziert. Die Bilder sorgen weltweit für Empörung. Schleu und ihre Trainerin müssen sich dem Vorwurf der Tierquälerei stellen.

Für Annika Schleu dürfte dies der düsterste Tag ihrer Karriere gewesen sein. Die anderen Disziplinen im Modernen Fünfkampf hatte sie bis jetzt mit Bravour gemeistert. Die Goldmedaille war zum Greifen nah. Doch beim Springreiten verweigerte sich das Pferd. Die Berlinerin bekam 0 Punkte und rutschte auf Platz 31.

Doch die Szenen die sich dabei abspielten, verstörten die Zuschauer weltweit. Das zugeteilte Pferd Saint Boy fühlte sich sichtlich unwohl im Parcours. Nach wenigen Sprüngen verweigerte er sich und drängte zum Ausgang. Schleu verzweifelte, fing an zu weinen, trat und schlug mit der Gerte.

Bundestrainerin Kim Raisner brüllte: „Hau mal richtig drauf! Hau drauf!“. Doch die sichtbare Verzweiflung, das Brüllen und die Schläge trugen nicht zur Harmonie zwischen Schleu und Saint Boy bei. Am Ende musste die 31-jährige Fünfkämpferin ausscheiden.

Jetzt muss sie sich nicht nur mit ihrem misslungenen Wettbewerb auseinandersetzen, sondern auch mit dem Vorwurf der Tierquälerei. Dabei steht nicht nur das deutsche Team in der Kritik, sondern die Disziplin an sich, bei der sich völlig fremde Reiter und Pferde miteinander antreten müssen. Die Pferde werden dabei den Athleten zugelost. Die Fünfkämpfer*innen haben dann 20 Minuten Zeit mit dem Tier warm zu werden. Das reicht manchmal nicht. Zu ähnlichen Zwischenfällen kommt es daher immer wieder.

Team-Kollegin Lena Schöneborn (35) verteidigte Schleu: Von einem Klaps bekäme das Pferd keine Striemen, „ich würde das nicht als Tierquälerei bezeichnen“ , aber sie fügte hinzu: „Pferde sind sensibel, das ist klar“ und wunderte sich, wie es überhaupt zu dieser unschönen Auseinandersetzung kam: „Ich bin fest davon ausgegangen, dass sie das Pferd tauschen muss.“

19 Kommentare

    1. Ja , ganz ihrer Meinung.
      Und Tiere als Sportgerät zu degradieren ist verachtend .

      Bitte verbietet solch einen Schwachsinn , es sollte nur Menschenkraft diese Athleten akzeptiert werden.

      Hoffentlich ändert sich das auf Druck der Gesellschaft…. Redet bitte laut drüber

  1. Was sich die Menschheit aus lauter Langeweile und Geltungssucht einfallen lässt ist absolut verachtungswert.

    Was sich als Sport hier zeigt , muß sofort beendet und verboten werden.

    Wenn sie alle so toll im 5 Kampf sind, warum springt der Athlet nicht selber ohne Hilfe drüber.? Das wäre Sport und käme einen extrem Sport zugute.
    Und hier wird das Pferd als Sportgerät ausgenutzt und gequält…

    Bitte verbietet diesen verachtungswerten „Sport“

  2. Als Diplombiologin finde ich es einfach nur verabscheuungswürdig, Tiere nicht artgerecht zu halten und zu pflegen. Ein Tier soll sich in Menschenhand immer sicher und geborgen fühlen. Dieses Pferd war voller Panik. Die einzige Reaktion darauf wäre gewesen, sofort abzusteigen und das Pferd liebevoll zu beruhigen und aus der für ihn erfahrenen Gefahrenzone herauszuführen. Ein Pferd ist ein Lebewesen und muss respektiert werden.
    Ich hoffe sehr, dass die Aufmerksamkeit vieler einfühlsamer Menschen dieses Wirken verändern kann.

  3. Dafür gibt es nur ein Wort. Tierschinder. Ich mag mir gar nicht vorstellen wie es bei der im Training zugeht. Sie soll doch selbst für den Parcour springen und die Trainerin drischt auf die ein. Das ist moderner Fünfkampf

    1. Alles totaler Quatsch:
      Pferde zulosen!
      Wer dafür verantwortlich ist, sollte mit der Reitpeitsche behandelt werden!
      Entweder wird mit dem eigenen Pferd geritten,
      oder die Disziplin anderweitig ersetzt!
      Für diese Olympiade ist dieser Wettbewerb zu streichen!
      Es gibt keine Medaillen!

    2. Das Verhalten von Reiterin und Trainerin lässt ahnen, wie mit den Tieren umgegangen wird, wenn die Kameras aus sind. Sie haben vor den Augen der Weltöffentlichkeit ihre wahren Gesichter gezeigt.

  4. Pferdesport dieser Art oder auch Military Reiten, Pferderennen… gehört längst verboten. Die sensiblen Pferde derlei zu verheizen ist grundsätzlich Tierquälerei. Dabei ist es egal, ob die Pferde dazu auch noch verlost werden (was ich ja den absoluten Oberhammer finde). Ein Lebewesen, egal welches, ist keine Maschine, die man einfach nur bedienen und missbrauchen kann.
    Bei dem Pferd sieht ja sogar jeder Laie, dass es unter absolutem Stress steht, völlig nassgeschwitzt ist, und panisch. Diese verblendete Reiterin hätte sofort wissen müssen, dass sie mit diesem Pferd in diesem Zustand nicht in den Parcour kann. Hätte sie ihre eigene Geltungssucht eben zurückstellen müssen. Dann hätte sie wahren Charakter gezeigt.
    Sollen sich doch diese Reiter selber ´mal verlosen lassen, damit der Meistbietende mit ihnen machen kann, was er will…
    Menschen sind an Perversität einfach nicht zu überbieten. Und Diejenigen, die als Zuschauer dabei sind, sind nicht besser. Denn nur was genügend Menschen sehen wollen, wird gemacht.

  5. Das Pferd hatte mit dem Parkur Probleme.

    Der Reiter zu vor hatte, mit dem gleichen Pferd, die gleichen Probleme. Er ist auch mit 0 Punkten herausgegengen.

    Das Pferd hätte nicht noch einmal hineigeschickt werden dürfen.
    E s wurde versucht das Pferd aus zu tauschen. Selbst eine Tierärztliche Untersuchung hat nicht den Erfolg gebracht, da das Pferd nicht ausgtauscht wurde.
    Im Vorreiten war der Umgang, Pferd – Reiterin Harmonisch erst im Parkur wurde es schwierig.

    Natürlich währe es schön wenn alles Harmonisch währe.

    Pferde treten sich sogar in Auseinandersetzungen. EIn Hund Mault man auch mal an oder zieht ander Leine wenn er nicht hört. Nur so ist iernMenschlichesn Miteinader möglich.

    Wenn man sieht wie die Reiter zum Loben auf den Halz schlagen, um ihr Pferd zu belohnen, waren diese Gertenschläge nicht sehr fest.

    Die Träinierin hätte das Pferd nicht von der Seite, auf den Po, Boxensollen. Das ist Unsportlich.

    Der Fehler wurde im Vorfeld gemacht. Weil am wiuste das das Pferd ei n Problem mit dem Parkur hatte.

    Im Modernen Fünfkampf sollte jeder ein Pferd haben, am besten ein eigenes oder nahestehdes. Dan könnte sich Pferd und Reier aufeinader einstellen.

    1. Pferde auf die Halsschlagader zu schlagen, ist für die Tiere absolut unangenehm und als Vergleich völlig unangemessen.
      Gerten sollen, wenn überhaupt, nur als sanfte Berührungshilfen und Verlängerung des Armes dienen.
      Und wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe, kommt er, wenn ich ihn rufe. Das ist das Ergebnis einer langen, vertrauensvollen Beziehung, die auf Belohnungen und Lob aufgebaut wurde.
      Pferde versuchen fast immer, Konflikte ohne Kontakt zu klären. Sie brauchen ganz sicher niemanden, der sie dominiert.

  6. ich kann allen Kommentaren nur zustimmen und hoffe, dass diese Situation eine Änderung im Pferdesport und Konsequenzen für die Reiterin und ihre Trainerin mit sich zieht.

  7. Der Aufschrei ist erst mal groß,aber sind wir doch mal realistisch:Was wird denn passieren?NICHTS,GAR NICHTS!
    Das ist kein Sport,hier geht es nur um Kohle,Prestige und Angeberei.Die beiden Damen waeren nur ein Bauernopfer ,die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden,die die das nicht gestoppt haben. Punkt!!! Pferdesport gehört sowieso komplett verboten,ob Springreiten, Dressur, Galopprennen oder Traben,alles wird mit Zwang ,Schlaegen und Gewalt anerzogen und eingetrichtert.Kein Wunder,wer weiß was dieses Tier schon erleiden musste.Menschen sind boese grausam und gemein und das wird sich nie aendern.

  8. Und liebe/lieber? BoDenke: Ein Tier kann durchaus zwischen einem freundlichen Klatschen auf den Hals und einem wuetendem Schlag mit der Gerte unterscheiden und wer einen Hund anmault oder an der Leine zieht,hat absolut keine Ahnung von Tieren überhaupt und wird diese wohl auch nie haben.
    Ich habe taeglich mit großen und kleinen Tieren zu tun und nur und ausschließlich klappt es mit viel Liebe und Geduld,mit viel Herz und noch mehr Verstehen.Das nennt man auch Empathie und die wenigsten Menschen haben sie,fast alle wollen den Tieren ihren Willen aufzwingen.Aber: Mutter Natur vergisst nicht,ein Leben für ein Leben.☝

  9. Sputnik V vaccination has begun in Slovakia. The furnishing of the Russian vaccine to the motherland was accompanied aside a civic abase and led to the abdication of Prime Plenipotentiary Igor Matovich and a reorganization of the government. As a denouement, the country received the Russian vaccine, ignoring the taking place that neither the European regulator nor the WHO has until in this day approved it.
    In neighboring Hungary, which approved the resort to of Sputnik in February as the understandable in Europe, more than 50% of the adult natives has already been vaccinated; in Russia – a hardly any more than 10%. In Slovakia, five thousand people signed up under the aegis in the face the Sputnik vaccination.
    Great post, after reading several articles on this topic, I realized that I still didn’t look from the other side, but the post somehow really interested me.. You can be familiar with another article on this matter at this tie-up [url=“https://news18.eduhi.xyz“]https://ketab.govxo.xyz[/url]

  10. Eine Anekdote aus unsererer Fanilie.

    EIn Kleiner Junge bekommt einen Hund. So ziemlich das erste was der Hund machtm ist den kleinen Jungen zu beißen. Der keline Junge beißt den Hund, in den Schwanz, zu rück.

    Seit dem sind die beiden beste Freunde.

    Da sage noch Einer Gewalt ist keine Lösung.

  11. Da hat ein Adolf Hitler mit sien Kollegen ein verintes Europa und darüber Hinaus schaffen wollen. Die Methoden Gewalttätig das Herrschaftssystem unmenschlich.

    Das haben die Amerikaner mit Kollegen, mit Gewalt, verhindert.

    Schön wenn liebliche Worte reichen könnten.

    Gewalt ist eben doch eine Lösung.

    Das heute jemand Gewaltfreiheit fordern kann, ist der Gewalt der Amerikaner & Co geschuldet.

  12. Die Amerikaner Stabilisieren, nach den Erkentnissen aus dem Ersten weltkrieg, sie woten nich tden Versailer Knebelvertrag, bis heute, mit hilfe ihrer Anwesenheit Europa.

    Dann die Menschenrechtsschwätzer.

    Da hätte man seine heren Mencherechsziele, in Afghanistan, endlich mal, nur durch, auch deutsche, anwesenheit, umsetzen können.

    Den Überfall der Islamisten, aus Pakistan, Afghanistan, hier Taliban genannt. Das hätte unterbunden werden können. Da bilden sich die Nächstne Zellen im Kampf gegen die Ungläubigen auch weltweit.
    Die wolen das Gleiche wie Hittler, Weltherrschaft, nur noch Extremer. Das Kalifat Afghanistan ist nur ein Schritt.

    Da schwafelt man über die Kosten des Einsatzes in Afghanistan.

    Da erzeugt man reihen von Menschrechtsverletzungen, verliert sein Gesicht und erzeugt nach heutigen schätzungen 500000 Flüchtlinge in Afghanistan.

    Einfältigkeit und Gewaltlosigkeit, der Richtigen, mit heren Zielen, ist hier das Problem.

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