Der „Engel mit den Eisaugen“ ist Mutter geworden

Um sie drehte sich der spektakulärste Mordfall in der italienischen Geschichte. Amanda Knox erlangte im ersten Jahrzehnt der 2000er traurige Berühmtheit: Sie wurde angeklagt und 2009 dann auch verurteilt, weil sie ihre Studienkollegin Meredith Kercher ermordet haben soll. Viele Details zu der Tatnacht sind nach wie vor ungeklärt.

Doch trotz Verurteilung 2009 wurde sie sechs Jahre später, im Jahr 2015, dann doch in letzter Instanz freigesprochen, weil nach wie vor Zweifel an ihrer endgültigen Schuld bestanden. Weil sie vor Gericht immer einen sehr durchdringenden Blick hatte, bekam sie von den Medien recht schnell den Titel „Engel mit den Eisaugen“ verpasst. Diesen trägt sie bis heute.

Kurz nach ihrem Freispruch lernte sie dann auch ihren heutigen Ehemann Christopher Robinson (39) kennen. Das Paar heiratete 2018 und wollte Amandas Vergangenheit ein für alle Mal hinter sich lassen. Nun sind die beiden das erste Mal Eltern geworden. Das verkündete Knox am vergangenen Freitag, dem 22. Oktober, in ihrem Podcast „Labyrinths“. Hier berichtet sie von ihrer neugeborenen Tochter, die den Namen Eureka Muse trägt. Außerdem teilte Knox ein Foto ihrer Tochter auf ihrem Instagram Profil.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Amanda Knox (@amamaknox)


„Seit meiner Entlassung habe ich mich bemüht, meine Identität zurückzugewinnen und die Menschen, die ich liebe, davor zu schützen, von Boulevardzeitungen ausgenutzt zu werden“, schreibt Knox zu dem Foto, auf dem sie ihre Tochter im Arm hält.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Candy And Eugene (@the_agency_podcast)


Sie wisse nach eigenen Aussagen ganz genau, dass sie ihre Tochter „nicht zu 100 Prozent vor der Behandlung schützen kann“, die sie erlitten habe. Allerdings möchte sie in den kommenden Jahren ihr möglichstes tun. „Deshalb wird dies das einzige Bild von ihr sein, das ich jemals in den sozialen Medien teilen werde.“ Laut einem „New York Times“-Porträt über Knox kam ihre Tochter übrigens schon vor mehreren Monaten zur Welt. Dies könnte auch ein Versuch sein, die Identität ihrer Kleinen zu schützen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.