Der ehemalige Box-Weltmeister starb plötzlich im Alter von nur 47 Jahren

Nach dem Unfalltod des Boxers Graciano Roccigiani wurde die deutsche Boxwelt erneut von einem tragischen Tod eines deutschen Weltmeister-Boxers erschüttert.

Er war der dritte Boxer, welcher im Ausland den ultimativen Weltmeistertitel erlangte. Markus Beyer verstarb am 3. Dezember nach kurzer und schwerer Krankheit im Berliner Krankenhaus. Der einstige Sportstar starb im Alter von nur 47 Jahren.

1999 gewann er gegen den Briten Richie Woodhall, unter der Leitung von Trainer Ulli Wegner, den Weltmeistertitel. Wegner ist fassungslos: „Ich kann meine Gefühle mit Worten nicht beschreiben. Jeder weiß, dass er mein Lieblingssportler war – und das hatte vor allem eine menschliche Komponente. Markus Beyer war ein durch und durch feiner Mensch. Im Moment fühle ich mich, als hätte mir jemand in die Magengrube geschlagen. Ich muss das alles erst verarbeiten“

Die Boxwelt ist schockiert und traurig über den Tod Markus Beyer. Der 47-Jährige arbeitete seit 2015 als Experte beim MDR. In der Sendung „Sport im Osten“ hielt er die Fans und Zuschauer mit seinem Fachwissen stets auf dem Laufenden.