Das Vermögen von Daniel Küblböck

Es ist Zeit über sein Erbe zu sprechen. Gestern auf den Tag genau ist es sechs Monate her, dass Daniel Küblböck (+33) von der AIDA Luna in den eiskalten Atlantik vor Neufundland sprang. Er befand sich auf einer privaten Reise von Hamburg nach New York, als er, laut untersuchendem Oberstaatsanwalt Walter Feiler (61) „zielstrebig zu einer Reling im hinteren Bereich des Schiffes“ gegangen, darauf gestiegen und gesprungen ist.

Gefunden wurde sein Körper zwar bis heute nicht, aber nun ist der Stichtag erreicht, an dem man eine auf See verschwundene Person dennoch für tot erklären lassen kann – so schwer es auch sein mag. So jedenfalls sieht es das deutsche „Verschollenheitsgesetz“ vor. Es ist zudem der passende Zeitpunkt um endlich nach vorne zu blicken – und auch, um sich um das Erbe des verstorbenen Küblböck zu kümmern.

 

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Günther Küblböck, Daniels Vater, äußerte sich gegenüber der BILD Zeitung nun über die nächsten Schritte: „Ich werde ihn für tot erklären lassen. Wir müssen irgendwann diesen Schritt gehen, weil es abgeschlossen werden muss.“ Auch um das hinterlassene Geld seines Sohnes muss sich Günther Küblböck kümmern. Dies ist aber erst nach Beantragung und Abwicklung eines sogenannten „Aufgebotsverfahren“ möglich, welches nun zügig in die Wege geleitet werden soll. Daniel war zwar erfolgreich, besaß laut seines Vaters aber keine Unsummen, die es nun endlich zu verwalten gilt: „Von Vermögen kann man nicht sprechen. Daniel hatte ein geregeltes Einkommen, das ausreichend war.“

 

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Daniel Küblböck belegte den 3. Platz bei der ersten Staffel der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ im Jahr 2002/2003 und gelang damit zu deutschlandweiter Bekanntheit. Des Weiteren sah man den polarisierenden Künstler in TV-Shows wie „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ (2004), Promi Dinner (2012) und „Let´s Dance“ (2015). Ganze 15 Alben veröffentlichte Küblböck im Laufe seiner Karriere.