Das Traumschiff schockt seine Zuschauer

Als neuer Kapitän auf dem „Traumschiff“ scheint Florian Silbereisen gut anzukommen. Doch über die von den Autoren ausgedachten Handlungen, spricht das gesamte Netz in deutlich schlechten Tönen – und das, obwohl die TV-Quote beim Auftakt zu Weihnachten bei ganzen 20,7 Prozent lag. Ein Mega-Rekord!

„Handlung und Darsteller sind unerträglich!!… kein Wunder dass Sascha Hehn ausgestiegen ist“, heißt es in einem Beitrag auf Twitter. „Wenn man das #Traumschiff als Satire betrachtet, ist es durchaus unterhaltsam“, meint ein anderer Internetznutzer nach der ersten Folge. Grund für die miese Bewertung sei vor allem das Drehbuch – nicht unbedingt die Schauspieler.


„habe mich immer auf szenen mit silbereisen gefreut. er macht das schon gut. für das schlechte drehbuch kann er nix“, erklärt auch eine andere Zuschauerin in einem sozialen Netzwerk. Ziemlich treffend fasst jedoch ein Internetnutzer die letzte Folge des Traumschiffes zusammen: „Top-Witze zur heutigen #Traumschiff-Kolumbien-Folge auf Twitter für Sie zusammengefasst: 1. Autoren auf Koks 2. Zeit für einen Eisberg 3. Birne Helene zum Captns-Dinner. (…) Wie selbstverständlich jemanden in Cartagena mit „Hallo“ grüßen und ein „Hallo, junger Mann“ ernten. Heimat ist eben da, wo das #Traumschiff ist.“, heißt es in dem Tweet weiter.

Doch auch andere Zuschauer entdecken Filmfehler: „Beim #Traumschiff sind sie für einen Tagesausflug von Cartagena nach Salento gefahren. Also ich war in beiden Orten und mit dem Auto kommt man an einem Tag nicht von Cartagena nach Salento. Aber wer weiß, was die für einen Reisebus hatten, vielleicht konnte der ja fliegen.“


Mit der erwähnten Quote von ganzen 20,7 Prozent saßen bei der ersten „Traumschiff“-Folge mit Silbereisen als Kapitän Max Parger aber ganze 7,49 Millionen Menschen vor dem Fernseher. Der gleichzeitig laufende Tatort hatte 5,32 Zuschauer weniger und nur einen Marktanteil von 16,3 Prozent.