DAS macht selbst Oliver Pocher sprachlos

„Ich habe selten etwas DREISTERES erlebt!!“, schimpft Oli Pocher via Instagram. Der Grund für seine Entrüstung ist ein Schreiben von Christoph Metzelders Anwalt.

Ex-Deutschland-Kicker Christoph Metzelder (40) befindet sich in einem laufenden Verfahren weil er „einer Person in 29 Fällen kinderpornografische Schriften verschafft“ haben soll. Außerdem wird ihm der „Besitz von kinder- und jugendpornografischen Schriften“ vorgeworfen. Medienberichten zufolge legte er bereits ein Geständnis ab. Sein Verteidiger bestreitet dies.

Comedian Oliver Pocher (43) setzt sich seit Jahren aktiv gegen Kinderpornografie ein. Da ist es wenig verwunderlich, dass er auch im Fall Metzelder kein Blatt vor den Mund nimmt. Nachdem die Vorwürfe gegen den Fußballer bekannt geworden sind, äußerte Pocher ziemlich deutlich seine Meinung und die ist ganz klar: Bei diesem Tatvorwurf versteht der Comedian keinen Spaß mehr!

Nun jedoch erhielt Pocher ein Schreiben von Metzelders Anwalt und teilte dieses Erlebnis sogleich auf Instagram: „Kein Aprilscherz!!“, schreibt der fünffache Vater. „Christoph Metzelder möchte 10.000€ SCHMERZENSGELD von MIR!! Ich habe selten etwas DREISTERES erlebt!!“ und kommentiert sein Posting gleich selbst mit: „Wie kann sich jemand mit diesen Vorwürfen zum OPFER machen? Das ist wirklich UNGLAUBLICH!“

Schließlich übergab der 43-Jährige das Schreiben an seine Anwältin. Die antwortete Metzelders Verteidiger. Ihren Brief veröffentlichte Pocher ebenfalls.

Pochers Anwältin weist ihren Kollegen zunächst auf eine juristische Ungenauigkeit hin und schreibt außerdem: „In der Sache wird es Sie nicht verwundern, dass unser Mandat nicht bereit ist, die von Ihnen geforderte Geldentschädigung in Höhe von 10.000 Euro zu leisten. Ganz im Gegenteil stößt Ihre Forderung aufgrund der Schwere der Tat, die Ihrem Mandanten zur Last gelegt wird, auf Sprachlosigkeit.“

Metzelder hatte bereits Ende 2020 eine einstweilige Verfügung beantragt, die Pocher zum Schweigen bringen sollte. Doch ein Gericht lehnte das Ersuchen ab.

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