„Capri Sonne“-Milliardär zertrümmert Karibik-Hafen mit seiner RiesenJacht

Die Protzjacht des „Capri Sonne“-Schöpfers Hans-Peter Wild (80) krachte ungebremst in den Hafen Simpson Bay auf der Karibikinsel St Martin. Auf diesem Video ist der peinliche Crash zu sehen und es ist erschütternd, wie groß das Privatschiff im Vergleich zu dem kleinen Hafen ist. Das hätte richtig böse ausgehen können.

Zum Glück traf die Megajacht „nur“ eine Bootanlegestelle. Wie man auf dem Video sieht, verlief etwas weiter rechts eine gut befahrende Straße über einer Brücke. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn das gewaltige Schiff in die Brücke gekracht wäre.

So erfreuen sich jedoch tausende Internetnutzer über einen eher peinlichen Vorfall. Die 77 Meter lange Jacht namens „Go“ krachte nämlich gleich zweimal hintereinander in den kleinen Karibikhafen. Beobachter vor Ort filmten das Geschehen von allen Seiten.

Auf Youtube kann man das Unglück, das sich bereits Ende Februar ereignete, von nah und fern bestaunen.

Der „Capri Sonne“-Chef Hans-Peter Wild äußerte sich im „Manager Magazin“ zu dem Vorfall und wusch erst einmal seine Hände in Unschuld. Erstens sei er selbst nicht am Steuer gewesen, sondern natürlich der Kapitän. Zweitens sei eine technische Störung für Probleme mit der Steuerung verantwortlich gewesen.

Das Schiff hätte natürlich nicht gegen die viel zu kleine Anlegestelle laufen sollen, sei aber plötzlich manövrierunfähig geworden. „Die Jacht wird von 12 miteinander vernetzten Computern gesteuert, die modernste Technik, die es gibt, und trotzdem sind die Systeme ausgefallen“, erläuterte Wild.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand, da der Kapitän alle Personen am Hafen alarmieren ließ. Die Viersicherung habe auch schon bezahlt. Der Steg sei wieder repariert und die Jacht natürlich auch. Und so kann die „Go“ wieder in voller Pracht durch die Weltmeere schippern.

Wild ist erst vor wenigen Tagen 80 geworden. Er wurde mit „Capri Sonne“, die inzwischen „Capri Sun“ heißt, zum Milliardär. Ursprünglich stieg er in das Geschäft seiner Eltern mit ein, das Fruchtaromen produzierte. Daraus wurde schließlich das fast weltweit bekannte Süßgetränk im Alu-Päckchen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.