Bundeskanzler bricht Holocaust-Tabu

Das deutsche Kanzleramt hat schon eloquentere Personen beherbergt. Olaf Scholz ist gerade mal ein halbes Jahr im Amt, da rutscht ihm ein Nazi-Vergleich heraus. Das zumindest behauptet Klimaaktivistin Luisa Neubauer. In Diskussionen im Internet werden dem Kanzler Holocaust-Verharmlosung und Relativierung der Nazizeit vorgeworfen.

Beim Katholikentag sprach Scholz über den Ukraine-Krieg und die Klimapolitik. Er holte zu weitreichenden Erklärungen aus und fragte sich laut denkend, was man denn den Beschäftigten in Kohlegruben über ihre Perspektive sagen solle. Dabei wurde Scholz rau von Klimaaktivisten unterbrochen, die vorhatten, sich an die Bühne festzukleben.

Der Kanzler reagierte unvorteilhaft: „Ich sage mal ganz ehrlich, diese schwarz gekleideten Inszenierungen bei verschiedenen Veranstaltungen von immer den gleichen Leuten, erinnern mich an eine Zeit, die lange zurückliegt und Gott sei Dank.“

Neubauer drückte auf Twitter ihre Fassungslosigkeit aus und warf dem Kanzler vor die „NS-Herrschaft“ zu relativieren „und auf paradoxe Art und Weise die Klimakrise gleich mit“, so die deutsche Frontfrau der Klimaschützer: „Er stilisiert Klimaschutz als Ideologie mit Parallele zur NS-Herrschaft. In 2022. Jesus. Das ist so ein Skandal.“

Auf der Bundespressekonferenz wurden die Vorwürfe zurückgewiesen mit dem Hinweis, dass „ein solcher Vergleich natürlich vollkommen absurd“ sei. Welche Zeit gemeint war, wollte Pressesprecherin Christiane Hoffmann jedoch nicht beantworten. „Die Äußerungen des Kanzlers stehen für sich und ich werde die hier jetzt nicht interpretieren“. Stattdessen präzisierte sie, worum es dem Kanzler bei seiner Kritik gegangen sei: Störungen von öffentlichen Veranstaltungen würden keinen Beitrag zur öffentlichen Diskussion leisten, „sie verhindern im Gegenteil einen sachlichen Diskurs“, erklärte Hoffmann.

Auf einer Verantwortung in Brüssel wurde Scholz erneut gefragt, an welche Zeit er denn dabei gedacht habe. Seine Antwort fiel fad aus: „Ich finde, dass schwarz gekleidete Leute, die auf Veranstaltungen sind, sich in einer Weise, die für die Demokratie nicht in Ordnung ist, aufführen“.

4 Kommentare

  1. Ja dieser vergleich hinkt so sehr , ich will mal was sagen zu den jungen Klimaaktivisten : wer fährt die BMW`s und die aufgemotzten Autos,wer macht Straßenrennen durch die Stadt ,zur Berufsschule oder Uni muss ja auch der Wagen gefahren werden ,so zum „seht her ich kann mir den Wagen leisten““““ ihr weil ihr sie geschenkt bekommen habt . Dann die ganzen Mutti`s und Papi`s (auch die jüngere Generation) die sogenannten „Helikoptereltern“ die ihren Kindern nicht zumuten „können „öffentliche Transporte zu nehmen !! Jetzt kommts diejenigen die es nicht mehr „schaffen“ ins Kaufhaus zu gehen um einzukaufen ,sich alles schicken lassen , die Ware zurück schicken ,aus welchem Grund immer,es ist ja so einfach . Mann ,Frau ,geht doch wieder in das Kaufhaus oder die Boutique mit freundlicher Bedienung und nettem Service , ich sage das ist ein Shoppingerlebnis würde es nicht tauschen wollen !! Somit schlage zwei Fliegen mit einer Klappe , ich seh was ich gekauft habe sofort , und ich ersparen all den Paketfahrern die ohnehin im stress sind und schlecht bezahlt werden ,die Fahrerei zu und von den Verteilerstellenwas unnötig Abgase produziert! Hallo Umweltbewußtsein fängt doch im kleinen an und hört nicht auf bei denen die große SUV`sfahren weil sie ein Kind haben ,selbst wenn dem so ist ,müssen es zwei der sorte sein einen für Mami und einen für Papi ???Umweltbewußt ist das nicht ! so jetzt kann der shitstorm losgehen !!

  2. Ach all die Guten, die sich alle 6 Monate das neue E-Mobil anschaffen weils so Klimafreundlich ist….
    Nur gut, dass die Herstellung Klimaneutral stattfindet, der Aus und Aufbau der Infrastruktur für die Stromfresser keine Ressourcen frisst.
    Aber böse der, der meint e-Fuels wäre besser. Man nutz vorhandes Material, aber das kann nicht besser sein als die Herstellung neuer Autos, Ausbeutung der Menschen für den Abbau seltener Erden.
    Handys dürfen auch keinesfalls älter als zwej Jahre sein, usw.
    Die Liste der Unsinnigkeiten, Unstimmigkeiten der Klimaterroristen könnte Seiten füllen.
    Tatsächliches Ziel wurde schon 1969 festgelegt und auch fast erreicht.
    Und nun viel Spaß mit der Playstation und parallel dazu der Kommunikation per Handy.
    P.s. Hr. Scholz hat definitiv Recht.

  3. die soll selber mal zuerst arbeiten – ihr eigenens Geld verdienen und sich eine eigene klimafreundliche Wohnung etc. anschaffen, bevor sie versucht, Menschen mit Lebenserfahrung anzugreifen.
    Das zeigt nur, wie verblödet und naiv sie noch ist.
    Eine Hetzerin – mehr nicht.
    Ich selber kann an der Aussage von Herr Scholz nichts anstößiges finden.

  4. Wir sind hier in Deutschland langsam auf einem erschreckenden Weg,alles was man sagt oder tut wird immer mehr auf die Waage gelegt und gleich mit der NS Zeit verbunden! Und Die die das nur vom Hörensagen kennen schreien am lautesten! Spinnt ihr???
    Wir schaffen uns ab,wenn ein Negerkuss oder Zigeunerschnitzel,wie er/es seit weiß ich wie lange heißt nicht mehr so heißen darf frage ich mich wo die Eier oder der Arsch in der Hose geblieben sind, immer nur kuschen kotzt einen an!
    Und wie langi schon geschrieben hat, die nichtswissende möchtegern weltverbesserrin sollte erstmal ans Arbeiten kommen und sich selbst versorgen,dann hätte Sie einen Grund zum meckern!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.