Box-Weltmeister im Kampf bei der Verteidigung von Mariupol getötet

Als Mitglied des ukrainischen Asow-Bataillons wurde am Freitag beim Kampf gegen die eindringenden russischen Truppen, der ukrainische Kickbox-Weltmeister Maksym Kaga in Mariupol getötet.

“Leider nimmt der Krieg die Besten. Am 25. März starb Maksym Kagal bei der Verteidigung der Stadt Mariupol als Mitglied der Azov Separate Special Forces Unit“, heisst es in einer Erklärung seines Trainers Oleg Skirta auf Facebook.

Kagal, dessen Spitzname „Piston“ ist, stammt aus der ukrainischen Stadt Krementschug. Er war der erste Weltmeister im Kickboxen im Hermes-Klub, der erste Weltmeister im Kickboxen in Krementschuk und hatte 2014 als Teil der ukrainischen Nationalmannschaft die Kickbox-Weltmeisterschaft ISKA gewonnen. Sein Trainer beschreibt ihn als „den ersten Kickbox-Weltmeister aus der ruhmreichen Stadt Krementschug, den ersten Weltmeister unter den Erwachsenen im Team der Ukraine und einfach einen ehrlichen und anständigen Menschen“.

Der Tod von Kagal in Mariupol fällt in eine Zeit, in der in der Stadt weiterhin schwere Kämpfe stattfinden und die Zahl der Opfer steigt. Trainer Oleg Skirta schrieb einen Abschiedsbrief an seinen Schüler und versprach, ihn zu rächen. „Schlaf gut, Bruder, ruhe in Frieden, wir werden dich rächen“.

Kagal war Mitglied des umstrittenen Asow-Regiments, eine rechtsextreme, freiwillige Infanterieeinheit, deren Mitglieder laut Al Jazeera überwiegend Ultranationalisten sind. Die Einheit wurde 2014 gebildet, um gegen prorussische Separatisten in der ostukrainischen Region Donezk zu kämpfen. Ihr Erfolg auf dem Schlachtfeld führte dazu, dass sie am 12. November 2014 offiziell in die Nationalgarde der Ukraine integriert wurde, wenige Monate nachdem sie geholfen hatte, Mariupol von den von Russland unterstützten Separatisten zurückzuerobern.

Maksym Kagal ist nicht die einzige Sportlegende, die sich an der Verteidigung der Ukraine beteiligt. Berichten zufolge sind auch viele ukrainische Sportlegenden und Stars bereit, zu den Waffen zu greifen, um gegen die russischen Streitkräfte zu kämpfen.

Boxlegenden wie Oleksandr Usyk und Vaslily Lomachenko sowie der ukrainische Hip-Hop-Star Anastasiia Lenna haben alle zu den Waffen gegriffen. Usyk erhielt vor kurzem eine Sondergenehmigung, um die Front zu verlassen und sich auf einen Boxkampf vorzubereiten, während Lomachenko einen Titelkampf verweigerte und die Sondergenehmigung zur Ausreise beantragte.

4 Kommentare


  1. Er hat für Frieden Freiheit und Demokratie gekämpft.

    In der Russischen Verfassung steht, das die Arme nur Defensive aufgaben hat.

    So verstößt der Putin und die russisch Arme schon gegen die Verfassung Russlands.

    Sie Missbrauchen ihre Soldaten für die Aggression des Putins.

    Von 160.000 russische Soldaten 40000 außer Gefecht.

    Gefangen, verletz (16000), gestorben (16000),

    Die Toten werden teilweise nicht einmal nach Russland gebracht, sondern in der Ukraine verscharrt und von Russland als vermisst erklärt.

    Die Ukrainer versuchen über Gesichtserkennung im Abgleich, mit Sozialen Medien, die Verwandten herauszubekommen, um sie über den Zustand ihre lieben zu informieren.

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