Boris Becker: Raus aus dem Horror-Knast

Die Erleichterung bei Tennislegende Boris Becker dürfte groß sein. Noch vor wenigen Wochen wurde er wegen Insolvenzverschleppung verurteilt und im Londoner Horror-Gefängnis Wandsworth eingesperrt. Dort allerdings soll es der 54-Jährige laut der britischen „The Sun“ extrem schwer gehabt haben. Das Gefängnis ist bekannt für die scheinbar ziemlich schlimmen Lebensumstände. Doch nun kann Becker aufatmen: Er darf seine Haft in einem anderen Gefängnis fortführen. Ein Promibonus? Man weiß es nicht! Gut möglich, dass sich seine Anwälte aber auch einfach nur extrem für ihn eingesetzt haben. Die neue Haftanstalt jedenfalls trägt die Kategorie C und ist damit besser als Wandsworth (Kategorie B). Zur Information: Gefängnisse der Kategorie A sind nur für extrem gefährliche Straftäter bestimmt. Hierzu gehört Boris mit seinen Vergehen natürlich nicht.


Die Haftfortsetzung im neuen Gefängnis soll für Boris nun deutlich einfacher ausfallen. Die britische Regierung beschreibt Gefängnisse der Kategorie C übrigens wie folgt: „Diese Haftanstalten bieten Gefangenen die Möglichkeit, sich zu resozialisieren. Insbesondere sollen sie Fähigkeiten entwickeln, damit sie Arbeit finden und nach ihrer Entlassung wieder in die Gemeinschaft zurückkehren können.“ Dies dürfte den einstigen Sportprofi, der ohnehin schon schwere Zeiten hinter und vor sich hat, doch um einiges beruhigen.

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Und auch Boris Familie, seine Kinder und (Ex)-Frauen dürften angesichts dieser Verlegung aufatmen. Wie jüngst bekannt wurde, litt Boris wohl sehr unter der Haft in Wandsworth. So soll er Platzangst gehabt und mehrfach darum gebeten haben, dass seine Zellentüre offen bleibt. Dies wurde jedoch abgelehnt. Irgendwann reagierten die Wärter nicht mehr auf sein notklingeln, was für Menschen mit akuter Not eine unvorstellbare Tortur sein kann. In Folge sind nicht selten auch gesundheitliche Probleme mit von der Partie. Dies wird Boris Becker nun allerdings nicht mehr ereilen.

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