Boris Becker nimmt seine Insolvenz mit großem Humor

Kurz bevor er sich von seiner Ex-Frau Lilly trennte, musste der ehemalige Tennis-Profi Privatinsolvenz anmelden. Doch über seine desaströse finanzielle Lage kann er heute nur noch lachen.

In einem Interview mit dem Sender RTL erklärt er nun auch warum. „Das Thema ist ja durch die Medien gegangen und deswegen ist es Zeit, jetzt auch mal ein bisschen Ironie an den Tag zu legen.“

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Doch wo will Becker seine Ironie zum Besten geben? Richtig, in einem Werbespot, den er ganz aktuell für die Technikriesen Saturn und MediaMarkt dreht.

Ob er in dem Spot, der ihn beim Glückspiel zeigt, wirklich gut ankommt, daran hat Becker keine Zweifel: „Ich bin überzeugt, sie werden schmunzeln, vielleicht werden sie auch laut lachen. Denn das ich einen Sinn für Humor habe, ist national bekannt.“

Becker gibt im aktuellen Werbespot sein gewonnenes Geld mit vollen Händen aus – früher hieß der Slogan des Unternehmens Saturn „Geiz ist Geil“. Für geizig hält sich Becker, trotz seiner finanziellen Situation übrigens nicht und erklärt mit einem Lächeln auf den Lippen: „Also geizig bin ich nicht. Mein Umgang mit Geld hat sich natürlich in den letzten Jahren verändert aber ich komme zurecht.“

Aktuell darf Becker im Rahmen seines Insolvenzverfahrens übrigens 52 Prozent seiner Einnahmen behalten. Der Rest geht ohne Umschweife an den Insolvenzverwalter. Und arbeiten tut Becker auch weiterhin. Erst am vergangenen Wochenende war er beim Leipziger Opernball und gab Interviews.

Bereits Ende diesen Jahres könnte seine Finanzkrise übrigens bereits durchgestanden sein. Ein Wunsch, den Becker sicherlich vor allen Dingen für seine vier Kinder hat.

„Ich bin ein leidenschaftlicher Familienvater. Das ist für mich das wichtigste“, erzählt er ebenfalls im Interview.

Abschließend verrät er auch noch, was er täte, wenn er jetzt spontan auf die Hand eine Menge Bargeld zur Verfügung hätte: „Das Wichtigste habe ich, aber meine Kinder sind immer hungrig.“ Ganz schön lustig, der Herr Becker.

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