Boris Becker: Keine Geldsorgen und keine Schulden

Was für ein Verwirrspiel! Erst kommt die Schlagzeile aus England, Boris Becker sei Bankrott und habe absolut kein Geld mehr, danach wird er bei einem Poker-Spiel gesichtet und Frau Lilly machte ganz viel Urlaub mit ihren Freundinnen.

Boris Becker hat persönlich bisher nicht darüber gesprochen und die Situation weder dementiert noch bestätigt. Jetzt hat er der Schweizer Zeitung „NZZ“ ein Interview gegeben und erstmals Stellung zu seinen Finanzen bezogen. Die Aussage überrascht etwas, denn Boris meint: „Es ist irrsinnig zu glauben, ich sei pleite”.


Man geht davon aus, dass Boris über 60 Millionen Euro Schulden hat und ein ehemaliger Schweizer Geschäftsmann fordert noch 40 Millionen. Doch Boris sieht das alles anders. Er behauptet, die Bank in England weigert sich seit Jahren mit Boris und seinem Anwalt zusammen zu sitzen um die Differenzen zu begleichen. Hier handle es sich um ein Missverständnis was die Zinshöhe angeht. Und der Schweizer Geschäftsmann schulde ihm immer noch 90‘000 € vom letzten Streit vor Gericht, welchen Boris gewonnen hatte.

Zugegeben, es klingt alles ein bisschen verwirrend. Doch Boris hat daraus gelernt und hat einfach zu viel Vertrauen gehabt: „Ich stand am Anfang meiner zweiten Karriere. Ich habe weder Jura noch Finanzwissenschaft studiert. Ich war darauf angewiesen, dass die Menschen, die mich berieten, es ehrlich taten.“

Doch er hat auch positives daraus gezogen, denn immerhin ist sein Name zur Zeit so begehrt wie selten zuvor: „Ich habe auf meinem Schreibtisch viele neue Werbeverträge liegen, weil Firmen merken: Der Name Boris Becker ist heiß.“