„Big Brother“-Star verliert Kampf gegen Anorexie

Das sind heftige Nachrichten, die aus der Film- und Fernsehbranche zu uns dringen: Der britische Reality-TV-Star Nikki Grahame ist tot. Sie verlor den Kampf gegen ihre Magersucht.

Schon im vergangenen Monat wurde sie in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem sich ihre Essstörung im immer noch andauernden Lockdown verschlechtert hatte. Gebracht hatte dies aber leider nichts mehr. Jegliche Hilfe kam zu spät. Auf der „GoFundMe“-Seite, über die Spenden für eine lebensrettende Therapie gesammelt wurden, verkündete man das Ableben Grahames.

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„Mit großer Trauer müssen wir Sie wissen lassen, dass unsere liebe Freundin Nikki in den frühen Morgenstunden des 9. April verstorben ist“, heißt es dort. „Es bricht uns das Herz zu wissen, dass jemand, der so wertvoll ist, in so jungen Jahren von uns genommen wurde. Nikki hat nicht nur das Leben von Millionen von Menschen berührt, sondern auch ihre Freunde und Familie, die sie sehr vermissen werden.“

Es wird in der Nachricht außerdem darum gebeten, ihren Angehörigen Raum und Zeit zum trauern zu geben: „Wir möchten in dieser schwierigen Zeit um Privatsphäre bitten, während Nikkis Freunde und Familie die traurigen Nachrichten verarbeiten. Alle Details werden veröffentlicht, sobald wir sie kennen. Alle Spenden wurden sehr geschätzt und es war für alle, einschließlich Nikki, herzerwärmend zu sehen, wie sehr sie geliebt wurde.“

Wie ihre Mutter Sue Grahame berichtete, sei der Lockdown für Nikki „höllisch“ gewesen und habe sie einfach nur niedergeschlagen. Besonders schlimm wurde es, als auch die Fitnessstudios schlossen. Für eine junge Frau mit Magersucht ein echtes Drama. „Das letzte Jahr hat sie fast fertig gemacht … Von der ersten Sperre an war es höllisch. Sie kämpfte, weil sie nicht ins Fitnessstudio gehen konnte. Dann fiel sie im Dezember hin und brach ihr Becken an zwei Stellen an und brach sich das Handgelenk. Ich blieb drei oder vier Wochen bei ihr, weil sie nichts tun konnte.“

Die Magersucht begleitete Nikki gefühlt schon ein Leben lang, wie ihre Mutter in einem vergangenen Interview einst verriet: „Wir sind schon lange auf diesem Weg, 30 Jahre hin und her, und ich habe sie noch nie so schlecht gesehen. Ich habe Angst, dass ich sterben werde und sie niemanden haben wird, der sie unterstützt. Ich möchte nicht, dass sie das alles alleine durchmacht.“

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Diese Sorge muss Sue Grahame jetzt nicht mehr haben – aber auch das ist sicher kein Trost!

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