Beliebter MDR-Moderator plötzlich verstorben

Er wurde gerade einmal 46 Jahre alt. Nun ist MDR-JUMP-Moderator Chris Derer tot. Die Branche trauert um eine der „beliebtesten Radiostimmen Mitteldeutschlands“.

Derer war „nach schwerer Krankheit“ im Kreise seiner Familie verstorben. Seine gesamten MDR-Kollegen verabschieden sich mit einem emotionalen Post bei Instagram von ihm.

„Wir sind in tiefer Trauer um unseren Freund, Kollegen und Moderator Chris Derer. Die Nachricht von seinem Tod hat uns vollkommen unerwartet erreicht“, schreibt die MDR-JUMP-Redaktion auf Instagram und macht ihrer Trauer damit Luft.

Zuletzt hatte Chris Derer nicht mehr so häufig für JUMP vor dem Mikrofon gesessen. Das hatte damit zu tun, dass er sich trotz seines Alters noch einmal neu orientieren wollte. Er hatte deswegen vor kurzem ein Sportstudium im sächsischen Leipzig begonnen.

„Dass er nun für immer verstummt ist, ist für uns unbegreiflich“, schreiben seine trauernden Kollegen in ihrem Posting weiter.

Außerdem habe Chris die Morgenshow mit genauso großer Leidenschaft moderiert, wie viele Jahre den Nachmittag und andere Sendungen bei MDR JUMP.

 

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Wir sind in tiefer Trauer um unseren Freund, Kollegen und Moderator Chris Derer. Die Nachricht von seinem Tod hat uns vollkommen unerwartet erreicht. Chris starb nach schwerer Krankheit im Kreis seiner Familie. Chris Derer war seit dem Sendestart von MDR JUMP eine der prägendsten und beliebtesten Radiostimmen Mitteldeutschlands. Er moderierte die Morgenshow mit genauso großer Leidenschaft wie viele Jahre den Nachmittag und andere Sendungen bei MDR JUMP. Chris wollte aber auch noch einmal etwas ganz Neues wagen und so begann er vor wenigen Jahren ein Sportstudium in Leipzig, aus diesem Grund war er bei MDR JUMP in letzter Zeit nicht mehr so häufig zu hören. Dass er nun für immer verstummt ist, ist für uns unbegreiflich. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und seinen Freunden. Ruhe in Frieden, Chris. Wir vermissen Dich sehr und werden Dich nie vergessen.

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Besonders traurig scheint auch seine langjährige Co-Moderatorin Miriam Eisold zu sein. Die Zeilen, die sie bei Facebook an ihren Freund richtet, treiben einem die Tränen in die Augen. „Mein lieber Chris, ich sitze hier und heule. Kann gar nicht mehr aufhören zu heulen. Ausgerechnet Du. Dabei bräuchte diese Welt doch grade jetzt so viel mehr Menschen wie Dich! Menschen, die jedem anderen Wesen, mit so viel Liebe und Respekt begegnen, wie ich es nur bei Dir erlebt habe. All die Ideen in Deinem Kopf, Deine Stimme, Dein Elan, Dein Talent, Dein Witz, Dein Mitgefühl, Deine Begeisterungsfähigkeit… All das nimmst Du mit. Ist jetzt einfach weg.“

Außerdem erinnert sie sich an seine Liebe zum Meer und seine Begeisterung für den Surfsport: „Eine Bretterbude am Strand und ein Surfbrett – mehr hättest Du eigentlich nie gebraucht um glücklich zu sein. (…) Du warst eine Seele von Mensch. Nicht einer von den Guten, einer von den Besten. Ich hoffe Du bekommst einen Ehrenplatz im Himmel und kannst da oben auf den Sonnenstrahlen surfen.“