Beliebte Moderatorin verliert beide Brüste

Viele Frauen bekommen im Laufe ihres Lebens diese Diagnose und nun ist Moderatorin Sonya Kraus eine von ihnen. Die beliebte TV-Moderatorin ist an aggressivem Brustkrebs erkrankt.

In einem bemerkenswerten Instagram-Video hat Sonya Kraus nun ihre Brustkrebserkrankung öffentlich gemacht. Als die Entertainerin  im Herbst die Diagnose erhielt, sei das für sie ein „irres Gefühl“ gewesen. So, als würde der „Luftdruck runter gehen und es wird ganz schwer und feucht und warm und heiß und kalt gleichzeitig“.

Damals entschied sie sofort, sich beide Brüste entfernen zu lassen. Im November sei die Operation zusammen mit einem Brustaufbau mit Silikon erfolgt. Nun unterzieht sich Sonya Kraus einer freiwilligen Chemotherapie, um auf Nummer sicher zu gehen.

„Chemo war für mich wirklich so ein Monster, wo ich gedacht habe: Chemo bedeutet, du wirst zum Zombie“, so Kraus. Sie merke, wie ihr Körper voll Medizin sei, aber sie habe sich nicht übergeben müssen. Es gehe ihr „total gut“.

Die Blondine trägt jetzt eine Perücke, könne aber „wahrscheinlich einen Großteil“ ihrer Haare behalten und sei voller Energie.

Das bringt ihr nicht immer Bewunderung ein. Ihre gute Laune sei vor allem für ihr Umfeld teils nicht leicht zu begreifen: „Ich habe mittlerweile auch so ein bisschen gespürt, dass ich manchmal mit dieser Art, wie ich mit meiner Erkrankung umgehe, Leute überfahre, schockiere, verdutze.“

Doch Sonya Kraus will sich nicht zu Hause verkriechen. Sie will kämpfen und gleichzeitig auch auf das wichtige Thema Vorsorge aufmerksam machen. Immer wieder meldet sich die 48-Jährige auf Instagram zu Wort und spricht mit ihren Fans. Dort lüftet sie jetzt auch das Geheimnis um ihre Kurzhaar-Perücke. Sonya hat zwar noch ihre eigene Haare, doch genau diese soll durch eine Perücke geschützt werden: „Wundert Euch nicht, dass ich jetzt wieder kurze Haare habe, es ist tatsächlich ein ‘Fiffi’, dieser tolle Kurzhaarschnitt.“

Ihr helfe die totale Offenheit im Umgang mit der Erkrankung. „Das Gefühl, offen darüber reden zu können und jetzt vielleicht eine Frau dazu zu bringen, auch zum Arzt zu gehen, das ist warm und menschlich und schön.“

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