Bekannter, deutscher Auswanderer bringt eigene Mutter um

In Schweden wollten Julia und Sven ein neues Leben beginnen. Begleitet wurden die beiden deutschen Auswanderer hierbei sogar mit der Kamera von „Goodbye Deutschland“. Was bei den Dreharbeiten niemand ahnte: Sven verbarg vor allen – auch vor Julia – ein schreckliches Geheimnis.

Eigentlich waren es sogar mehrere furchtbare Dinge, die er verheimlichte. In seinem Leben hatte sich der Auswanderer nämlich schon viel geleistet: Wegen Betrugs saß er schon im Gefängnis, hatte mehrere Ehefrauen gleichzeitig und auch Kinder gezeugt, von denen seine Julia ebenfalls nichts wusste. Doch vor den Kameras gab er immer den perfekten Verlobten und erzählte, wie sehr er verliebt sei und wie wenig er es abwarten könne, endlich ein ganz neues Leben in Schweden zu beginnen.


Was zum Zeitpunkt der Dreharbeiten aber auch noch keiner wusste: Nur wenige Wochen später sollte er sich wegen Mordes vor dem Landgericht Göttingen verantworten müssen. Weil er seine eigene Mutter auf bestialischste Art und Weise mit einem Schnürhaken tötete und in einen Blumenkasten einbetonierte, wurde er dann auch zu 13 Jahren Haft verurteilt.
Sven war sich seiner gesamten Sache so sicher, dass er sogar mit dem Kamera Team von „Goodbye Deutschland“ in seiner Wohnung im Harz darüber sprach, wie hart es für ihn sei, seine Eltern in Deutschland zurücklassen zu müssen. Zu diesem Zeitpunkt lag seine tote Mutter allerdings schon einbetoniert im Blumenkasten.

Ein unvorstellbares Drama – gerade für Julia. Für sie nämlich endete das neue Leben mit einem Anruf ihres Vaters. Dieser hatte ganz eigenmächtig Nachforschungen zu dem Verlobten seiner Tochter angestellt und ist dabei auf immer dunklere Geheimnisse gestoßen. Am Ende kam er zu dem Entschluss, dass seine Tochter bei Sven im schwedischen Lappland in Gefahr sei.
Noch rechtzeitig konnte sie sich deswegen aus den Fängen des Alptraummannes befreien. Eine entsprechende Dokumentation läuft aktuell auf TVNOW.

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