Beim Großen Preis von Saudi-Arabien: Formel1-Pilot erleidet Höllenqualen

Es war das erste Rennen der Saison, doch für Formel-1-Pilot Pierre Gasly war es ein besonders qualvolles. Wieso, weshalb, warum, das erklärte der AlphaTauri-Pilot direkt nach dem Rennen.

„Für mich waren die letzten 15 Runden die schmerzhaftesten meiner gesamten Karriere“, sagte er und lieferte dann auch noch gleich einen schockierenden Leidensbericht: „Ich weiß nicht, was da mit meinem Darm passiert ist. Aber ich bin gestorben im Auto, ich habe herumgeschrien vor Schmerzen und war einfach froh, dass das Rennen geschafft ist und wir uns Platz acht gesichert haben.“


Und seine Schilderungen gingen gleich auch noch weiter: „Mein Darm war beim Bremsen und in jeder Linkskurve… Ich hatte immer das Gefühl, als würde mir jemand in den Darm stechen. Das war nicht schön. Es war hauptsächlich auf der rechten Seite.“
Man bewundert fast, dass der Rennfahrer es bei diesen Schmerzen überhaupt noch geschafft hat ins Ziel zu gelangen. Das dürfte einzig und alleine seinem starken Willen zu verdanken zu sein.

Direkt nach dem Rennen ließ er sich dann auch von einem Arzt untersuchen. Einen Befund gibt es aktuell aber noch nicht. „In den letzten fünf Runden ging es nur noch ums Überleben und ich hatte massive Schmerzen. Ich habe einfach nur noch die Runden heruntergezählt“, so der Sportler, dessen Schmerz man bei diesen Ausführungen förmlich spüren kann.

Eingangs lag Gasly sogar noch ein ganzes Stück weiter zurück. Die Aufholjagd unter diesen höllischen Schmerzen bis auf Platz Acht stimmt ihn komplett zufrieden. „Darüber bin ich wirklich glücklich“, erklärt er weiter.


Und mit dieser Leistung dürfte er auch gleich das gesamte AlphaTauri-Team glücklich machen. Denn sein Teamkollege Yuki Tsunoda konnte am Rennen überhaupt gar nicht teilnehmen, denn sein Fahrzeug blieb bereits auf dem Weg in die Startaufstellung einfach liegen.

Bleibt zu hoffen, dass der Rennfahrer diese höllischen Schmerzen nicht noch einmal ertragen muss.

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