Barron Trumps Leben als „First Boy“

Seit der Amtseinführung seines Vaters am vergangenen Freitag ist Barron Trump (10) der „First Boy“. Was erwartet den aufgeweckten Jungen in den nächsten vier Jahren?

Bereits vor der Vereidigung Donald Trumps (70) wurde bekannt, dass Barron zumindest bis zum Sommer in New York bleiben wird. Gemeinsam mit seiner Mutter Melania (46) kann er so das Schuljahr in gewohnter Umgebung beenden. Dort besucht er weiterhin die angesehene Privatschule „Columbia Grammar and Preparatory School“ in der Upper West Side. Was ändert sich? Die drei Kilometer lange Strecke von seinem Zuhause bis zur Schule wird er nicht mehr alleine oder mit seiner Mutter zurücklegen können. Von nun an wird ihm auf dem Schulweg der Secret Service und die New Yorker Polizei zur Seite stehen.

Doch damit nicht genug. Sogar die Straße soll gesperrt werden, wenn Barron auf dem Weg zur Schule ist. Zwar nur für wenige Minuten, aber so läßt sich das Risiko reduzieren. Außerdem soll die Route regelmäßig geändert werden, damit sich potentielle Entführer nicht auf einen Schulweg einstellen können.

Barron selbst hat große Angst vor dem Umzug nach Washington ins Weiße Haus und dem Leben als „First Boy“. Er könnte dann all seine Freunde nicht mehr sehen und jeder weiß, wie wichtig das für einen Jungen seines Alters ist. Melanie sprach mit der US-Zeitschrift „US-Weekly“ darüber: „Es ist nicht so einfach es ihm beizubringen, das muss man Stück für Stück machen.“ Und weiter. „Ich habe ihm gesagt: Lebe Tag für Tag, genieße dein Leben. In diesem Alter ist es schwierig, ihn da rauszureißen.“

Für den Steuerzahler ist der Verbleib von Barron und Melania in New York übrigens kein Schnäppchen. Zum einen hohe Sicherheitskosten, zum anderen auch aufwändige Reisen von Papa und Ehemann Donald Trump. Es wird gemunkelt, dass er täglich zwischen New York und Washington pendeln will, wenn es die Amtsgeschäfte erlauben. Das alles soll angeblich rund eine Million Dollar am Tag kosten.