Baerbock: Was ihr Ehemann jetzt macht, stößt bitter auf

Annalena Baerbocks Ehemann Daniel Holefleisch gab letztes Jahr seinen Job auf, um sich um die beiden Kinder des Paares zu kümmern. Das klang so emanzipiert, so modern, so grün. Von wegen! Nicht mal 12 Monate später hat Holefleisch einen neuen Job und was er da macht, ist mehr als fragwürdig.

Im Zuge der Kanzlerkandidatur von Baerbock kommunizierte diese, dass sie dem Amt „Tag und Nacht zur Verfügung“ stehen werde. Dies könne sie „auch deshalb, weil mein Mann in dem Fall voll Erziehungszeit nehmen würde“. Zum Wohle ihre politischen Aktivitäten habe er ohnehin schon davor reduziert. Er sei es, „der sich vor allem um Kita, Schule, Hausaufgaben und Pausenbrote kümmert“. Nun ist sie ja nicht Kanzlerin geworden, sondern nur Außenministerin während einer der schwersten, außenpolitischen Krisen seit dem Zweiten Weltkrieg. Holefleisch nahm also wieder einen Job an – und zwar nicht irgendeinen…

Der Ehemann von Baerbock wurde Partner bei der Kommunikationsagentur MSL. Man nennt sie auch einen Lobbyistenverband. Das sind die, die sich viel Mühe geben, Politiker in ihren Entscheidungen zu beeinflussen. Das ist legal, hat aber etwas anrüchiges, wenn die Ehefrau das Außenministerium leitet. Können hier Grenzen gewahrt werden?

Die Spezialität von MSL ist „Top-Level-Lobbying“ mit Kontakten in die Regierung. Berufliche Gespräche zwischen den Eheleuten Baerbock und Holefleisch sind aber zum Glück schriftlich untersagt. „Eine Ansprache der Leitungsebene des Auswärtigen Amtes oder der Außenministerin Annalena Baerbock im Rahmen seiner Tätigkeit bei MSL ist vertraglich ausgeschlossen“, ließ die Agentur mitteilen. Alles klar!

Die Lobbyismus-Arbeit ist Baerbocks Ehemann nicht fremd. Vor der letzten Bundestagswahl vertrat er die Interessen der Post/DHL. Im Sommer 2021 trat er zurück, um seine Frau im Wahlkampf zu unterstützen. Damals erklärte die heutige Außenministerin der „Bild am Sonntag“: „Wenn ich ein Regierungsamt annehme, ist ganz klar, dass mein Mann seine Arbeit dort so nicht fortführen wird.“ In der Tat tut er das „dort so nicht“, sondern jetzt für einen anderen Verband. „Problematisch“ ist das trotzdem, findet der Verein „LobbyControl“. Die MSL könne nun von den Kontakten des Außenministeriums profitieren. Ausländische Regierungen zählen nämlich zu ihren Auftraggebern sowie internationale Konzerne, darunter Facebook und Coca-Cola.

Ein Kommentar

  1. Typisch Grüne, nur zum Wohl des Volkes, oder wie nennt man es, wenn alles daran gesetzt wird Wirtschaft zu zerstören?
    Das Geheuchel wird immer schlimmer und Offensichtlicher.
    Schlimm ist aber, dass viele nichts mehr davon mitbekommen da bestimmte Politiker Sorge getragen haben, dass viele keine Kraft mehr haben sich mit anderen Dingen zu beschäftigen als das eigene, nackte Überleben. Sollte das nicht reichen kommt eben anderer Druck dazu, uns geht es ja noch sooooo gut, nen Scheiß gehts.

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