ARD-Sprecherin fühlt sich unbeobachtet – doch die Kamera läuft noch

Sie sprach lange und viel über die Bundestagswahlen. Offenbar zu viel… Als Tagesschau-Sprecherin Susanne Holst (60) mit ihrer Überleitung fertig war, hätte der Bildschirm-Fokus wechseln sollen. Das passierte aber nicht. Deshalb sahen die Zuschauer etwas, das nicht für ihre Augen bestimmt war.

Ganz offensichtlich hat Susanne Holst genug vom Wahlkampf und allen Einschätzungen zur Bundestagswahl. Ein Clip, der via Twitter im Netz herumspukt, zeigt jedenfalls eine Geste, die Holst ganz sicher nicht für die Öffentlichkeit bestimmt hatte.

In besagter Sendung sprach die Moderatorin zunächst mit dem ARD-Korrespondenten Robert Holm über die Wahlergebnisse in Berlin. Dann leitete sie über zu Jörg Schönenborn. Der Kollege erscheint auch bereits hinter ihr im Bildschirm. Doch Holst ist immer noch zu sehen.

Die Sprecherin dachte offenbar, dass die Zuschauer Schönenborn im Vollbild sehen würden und ließ die Moderatoren-Mimik fallen.

Stattdessen zieht sie die Augenbrauen nach oben, wackelte mit dem Kopf, als würde sie die Worte „blabla“ in Gedanken formen. Dann öffnet sie ihren Mund und streckt die Zunge raus, als müsste sie würgen.

Ein Twitter-User vermutet hinter ihrer Geste eine „dezente Abneigung“ gegen Schönenborns Zusammenfassung, was von vielen Followern mit Lachen quittiert wird.

Andere fragen sich, ob die gebürtige Hamburgerin vielleicht nur die Anspannung nach dem ersten, anstrengenden Gespräch entlassen hatte und ihrem Gesicht „erschöpfte Erleichterung“ zu lesen sei.

Was auch immer Susanne Holst da im Kopf herumging, eines ist klar: Dass man diese Geste live im Fernsehen ausstrahlt, war ganz sicher unbeabsichtigt.

Holst moderiert seit 20 Jahren die Tagesschau am Nachmittag und war lange auch Sprecherin der Tagesthemen. Dass ihr nun dieser Ausdruck von Menschlichkeit herausrutschte, macht sie einfach nur sympathisch. Außerdem schadet es auch der Tagesschau nicht, wenn sie ihren Zuschauern zwischendurch auch mal ein Lächeln entlockt.

Ein Kommentar

  1. Schade, ich habe es leider nicht gesehen. Hätte es auch lustig gefunden ! Merke: Auch Tagesschausprecherinnen (Sprecher auch) sind zum Glück tatsächlich richtige Menschen !!!
    Wenn sie uns da eines Tages Roboter vorsetzen, dann wird sowas -leider- nicht mehr vorkommen,
    es sein denn, der Programmierer des Roboters ist ein Mensch….

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